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Lukratives Geschäft: Stromerzeugung per Solarpark. HIer ist die neue Anlage der Firma Vispiron bei Eschenlohe zu sehen.

Münchner Investor stellt Konzept vor

Ein Solarpark für Uffing – zweiter Versuch

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Eine Wiese bei Uffing bietet sich möglicherweise als Standort für einen Solarpark an. Ein potentieller Investor scheiterte allerdings vor gut einem Jahr am Gemeinderat. Jetzt unternimmt ein weiterer einen erneuten Anlauf – mit einem deutlich abgespeckten Konzept.

Uffing – Umweltfreundlichen Strom mithilfe von Solarparks zu gewinnen, ist ein Wachstumsmarkt – und wird staatlich gefördert. Allerdings kommen dafür nur bestimmte Flächen in Frage. Eine davon könnte sich in Uffing befinden, genauer gesagt im Ortsteil Schöffau in der Nähe des Weilers Schachmoos. Auf dem Gelände wurde einst Schutt abgelagert. Dort würde gerne das Münchner Unternehmen Vispiron eine Photovoltaikanlage errichten und betreiben. Als Partner und Teilhaber stehen laut Unternehmensangaben die Stadtwerke Penzberg zur Seite.

Noch befinden sich die Planungen ganz am Anfang. Und es ist auch noch nichts entschieden, geschweige denn genehmigt. Die Solarspezialisten aus der Landeshauptstadt wollen im Uffinger Gemeinderat ihre Ideen vorstellen. „Wir haben ein gutes Konzept“, sagt Vispiron-Geschäftsführer Florian Schönberger.

Das Areal habe man bereits gekauft – ein „Risiko-Investment“, wie er hinzufügt. Vispiron stellt sich einen verhältnismäßig kleinen Solarpark mit einer Gesamtfläche von rund 14 000 Quadratmetern vor. Kostenpunkt: circa 650 000 Euro (ohne Grundstückskauf). Damit könnte man voraussichtlich um die 800 000 Kilowattstunden pro Jahr erzeugen und verkaufen – eine Strommenge, die rein rechnerisch für etwa 250 Haushalte reichen würde. Das Ganze ist offenbar ein gut funktionierendes Geschäftsmodell. Denn Vispiron betreibt nach eigenen Angaben mittlerweile rund 50 solcher Anlagen in ganz Deutschland. Darunter befindet sich auch eine hier im Landkreis: auf einem Streifen an der Autobahn 95 bei Eschenlohe.

Es ist nicht der erste Versuch, die besagte Fläche auf Schöffauer Flur für die Ökostrom-Gewinnung zu nutzen. Ein anderer Privatinvestor hatte vor über einem Jahr schon einmal den Bau eines Solarparks ins Spiel gebracht – allerdings ein paar Nummern größer. Ein Vorhaben, das im Gemeinderat keine Mehrheit fand. Damals wurden unter anderem Befürchtungen laut, das Landschaftsbild könnte verschandelt werden. Schönberger ist davon überzeugt, dass dieser Einwand nun nicht mehr greife. Denn die aktuelle Planung sehe eine deutlich kleinere technische Einrichtung vor, die noch dazu in einer Senke mehr oder weniger „verschwindet“.

Bürgermeister Rupert Wintermeier (WGU) zeigt sich dem Vorschlag gegenüber aufgeschlossen. Wer die Energiewende voranbringen möchte, müsse auch offen für alternative Formen der Stromerzeugung sein, argumentiert der Rathaus-Chef. Allerdings sei ihm wichtig, dass Blickachsen bewahrt und Beteiligungsmöglichkeiten für die Kommune und ihre Bürger geschaffen werden. „Es muss für die Gemeinde was dabei rausschauen“, meint Wintermeier. Vispiron-Chef Schönberger signalisiert in diesem Punkt Entgegenkommen: „Das können wir anbieten.“

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