72. Gaufest der Oberländer Trachtenvereinigung.
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Fesche Nachwuchs-Trachtler: In Reih und Glied marschieren die Buam mit, hier auf der Bahnhofstraße. 
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Blaskapellen gehören zu einem Festzug einfach dazu.
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72. Gaufest der Oberländer Trachtenvereinigung.
Traumwetter beim 72. Gaufest der Oberländer Trachtenvereinigung.
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Traumwetter beim 72. Gaufest der Oberländer Trachtenvereinigung.
Traumwetter beim 72. Gaufest der Oberländer Trachtenvereinigung.
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Traumwetter beim 72. Gaufest der Oberländer Trachtenvereinigung.
Traumwetter beim 72. Gaufest der Oberländer Trachtenvereinigung.
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Traumwetter beim 72. Gaufest der Oberländer Trachtenvereinigung.
Traumwetter beim 72. Gaufest der Oberländer Trachtenvereinigung.
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Traumwetter beim 72. Gaufest der Oberländer Trachtenvereinigung.
Traumwetter beim 72. Gaufest der Oberländer Trachtenvereinigung.
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Traumwetter beim 72. Gaufest der Oberländer Trachtenvereinigung.

Großveranstaltung der Oberländer Trachtenvereinigung

Gaufest erweist sich als Besuchermagnet

Uffing - Bilderbuch-Tag in Uffing: Tausende Mitwirkende und Zuschauer kommen zum 72. Gaufest der Oberländer Trachtenvereinigung.

Seit rund vier Jahren macht Johann Zwerger den Taferlbua, wenn der Uffinger Trachtenverein D’Sunnastoana bei einem Umzug mitwirkt. Der Sonntag ist für den Elfjährigen ein ganz besonderer Tag. Denn die Uffinger Trachtler feiern ihr 110-jähriges Bestehen, verbunden mit dem 72. Gaufest der Oberländer Trachtenvereinigung.

Traumwetter beim Gaufest in Uffing.

Nervös sei er nicht, verrät er, bevor sich der Festzug in Bewegung setzt. Sein Vater Josef, Fähnrich bei den Sunnastoana, marschierte in der Vergangenheit auch als Taferlbua vorneweg. Johanns Bruder Michael hat die ehrenvolle Aufgabe früher ebenfalls eine Zeitlang übernommen. „Das liegt in der Familie“, sagt Josef Zwerger.

Blaskapellen gehören zu einem Festzug einfach dazu.

Um 14 Uhr setzt sich der Festzug mit rund 50 Gruppen in Bewegung, an der Spitze die Vorreiter Hubert Lory, Andreas Lory und Hans Mayr aus der Schöffau. Sunnastoana-Vorstand Alois Kölbl junior schätzt, dass 2000 bis 3000 Zuschauer am Straßenrand stehen. Es ist gut warm, manche der Besucher schützen sich mit Sonnenschirmen gegen die Hitze. Rund anderthalb Stunden dauert es, bis die Teilnehmer wieder am Festzelt in der Nähe des Bahnhofs ankommen. Einer, der das Geschehen interessiert am Straßenrand verfolgt, ist Emil Weingand aus Bad Bayersoien. „Es ist einfach immer wieder schön“, betont er. Man treffe bei solchen Festen auch immer viele Bekannte. Weingand hat ein Faible fürs Brauchtum: „So was muss man aufrechterhalten.“

Gauvorstand Josef Mayr zollt den Gastgebern Respekt. „Die Uffinger haben das hervorragend organisiert.“ Der Schöffauer zeigt sich darüber hinaus „sehr zufrieden“, dass beim Kirchenzug in der Früh „Plattlergruppen und Musikkapellen in großer Zahl“ mitmarschiert seien und auch am Gottesdienst am Oberholz teilgenommen hätten, den Dekan und Pfarrer Robert Walter zelebrierte.

So kann man’s aushalten: Der kleine Trachtler lässt sich gerne auf den Arm nehmen.

2016 hatte es Ärger gegeben, weil beim Gaufest in Partenkirchen offenbar viele den Gottesdienst schwänzten und sich stattdessen in umliegende Wirtschaften und Privathäuser begaben. Derlei wollten die Verantwortlichen heuer in Uffing verhindern, was ihnen anscheinend gelungen ist.

Marsch bei heißen Temperaturen.

Sunnastoana-Vorstand Kölbl zieht nach dem Festzug ein positives Resümee. „Wir sind sehr zufrieden. Wir hatten sehr viele Helfer, darunter auch welche, mit denen wir nicht gerechnet haben.“ Am Montag geht es ans Abbauen. Da werden noch einmal viele fleißige Hände gebraucht.

Seinen Hut vor den Gastgebern zieht auch Landrat Anton Speer (Freie Wähler). „Wir wissen alle, dass das alles mit einem Haufen Arbeit verbunden ist.“

Gut beschirmt: Viele Zuschauer sind an diesem heißen Tag bestens ausgerüstet.

Roland Lory

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