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Ein gerissenes Hirschkalb - in diesem älteren Fall am Hörnle.

Wunden wiesen bereits Maden auf

Hunde-Bissspuren: Schwer verletzter Rehbock nach mehrtägiger Tortur erlöst

  • Silke Reinbold-Jandretzki
    vonSilke Reinbold-Jandretzki
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Unglaubliche Torturen muss nach Ansicht der Murnauer Polizei ein Rehbock in Uffing nach einer Hunde-Attacke erlitten haben. Seine Wunden, vermutlich ein bis zwei Wochen alt, waren teilweise bereits von Maden befallen.

Der alarmierte Jagdpächter des Gebiets Uffing-Süd erlöste das gepeinigte Tier am vergangenen Donnerstag an der Murnauer Straße. Am Rehbock fanden sich Bissspuren, die von einem Hund stammen. Diese waren „teilweise bereits mit Maden befallen und führten somit zu unvorstellbaren Qualen des Tieres in den letzten Tagen“, teilte die Polizei weiter mit. Die Verletzungen waren etwa eine Woche, eventuell sogar schon fast zwei Wochen alt.

Die Polizei bittet Hundebesitzer eindringlich, auf ihre Tiere zu achten und diese in der freien Wildbahn nicht ohne Leine laufen zu lassen, da es im Moment auch sehr viele Rehkitze gibt. 

Hinweise zu dem grausamen Fall werden erbeten unter Telefon 0 88 41/6 17 60.

Lesen Sie dazu auch: Kurz vor Geburt von zwei Rehkitzen: Hund reißt trächtiges Reh - Jäger berichtet von unfassbaren Szenen

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