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Noch unberührt: Auf dieser grünen Wiese, die an d as bestehende Gewerbegebiet an der Schöngrubstraße angrenzt, sollen sich antragsgemäß weitere Betriebe ansiedeln.

Aus der Not geboren: Gemeinderat beschließt trotz Bedenken weitere Gespräche

Uffing: Erweiterung des Gewerbegebiets wird geprüft 

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Sie haben einen Etappenerfolg eingefahren: Der Antrag von fünf Uffinger Unternehmern, das Gewerbegebiet an der Schöngrubstraße zu erweitern, wurde angenommen. Jetzt geht’s in die Prüfungsphase samt Verhandlungen.

Uffing – Manche Landkreis-Orte verzweifeln fast daran. Sie finden einfach keine Flächen, um sich zu entwickeln. Uffing stellt keine Ausnahme. dar. Seit Jahren sucht die Gemeinde ein geeignetes Areal, auf dem sich weitere Betriebe ansiedeln könnten. Jetzt wurden bereits ansässige Gewerbetreibende selbst aktiv, boten der Kommune Grund an. Zwar fiel ein einstimmiger positiver Beschluss, die Sektkorken knallten in der Sitzung des Gemeinderats trotzdem nicht.

Der Standort ist der Haken. Die fünf Antragssteller, darunter die Unternehmer Johann Buchner, Thomas Feldmayer und Josef Brachner, plädieren für eine Erweiterung des bestehenden Gewerbegebiets an der Schöngrubstraße. Direkt daran angrenzend gehören ihnen Flächen, die sie für den eigenen Bedarf nutzen, aber auch Parzellen an andere Unternehmen verkaufen würden. Doch ausgerechnet jenes Areal liegt in der Gunst der Gemeindevertreter nicht weit vorne.

Verkehrsaufkommen spricht gegen die Flächen

Vor geraumer Zeit, berichtete Rupert Wintermeier (Wahlgemeinschaft Uffing/WGU), wurden mögliche Gewerbeflächen eruiert. Dabei sprach man sich ihm zufolge „ausdrücklich“ dagegen aus, besagten Bereich weiter zu erweitern. Das Argument: der Verkehr. „Es ist nicht zielführend“, sagte der Bürgermeister, „wenn mehr durch den Ort gezogen wird“. Denn das Gebiet erreicht man nur auf dem Weg durch Uffing.

In der Sitzung ging es nun darum, eine grundsätzliche Entscheidung zu treffen. Darüber, ob man die „grüne Wiese“ an der Schöngrubstraße überhaupt in Betracht zieht. „Über Ausgleichsflächen oder Straßenbreiten brauchen wir uns noch keine Gedanken zu machen“, erklärte Wintermeier. Das sei später mit den Eigentümern zu klären. Er begrüßt die Empfehlung des Bauausschusses. Dieser hat sich, wie berichtet, darauf geeinigt, Verhandlungen aufzunehmen. Um dann zu sehen, was sich im Laufe des Bauleitverfahrens ergibt.

Bereich „nicht die schlechteste Lösung“

Eine Vorgehensweise, die Robert Fischer (WGU) als positiv empfindet. Er steht hinter dem Plan, Gespräche zu führen. „Alles andere wäre nicht sehr gut“, sagte er. Als fahrlässig wollte er’s dann doch nicht bezeichnen. Sein Einverständnis zu der Fläche gab auch Josef Popp senior (Wählergemeinschaft Schöffau/WGS). Seine Bedenken angesichts des Verkehrs halten sich in Grenzen, weil man die Betriebe – sie sind eher klein – kenne. Diese Meinung teilten nicht alle. Mehr Gewerbe zieht mehr Fahrzeuge an – das war die große Befürchtung einiger Volksvertreter.

Regina Schuster (WGS) etwa bezeichnete den diskutierten Bereich nicht „als schlechteste Lösung“. Aber: „Es wird eine Steigerung beim Aufkommen geben.“ Alles andere wäre „Schöngerede“. Vielleicht, merkte sie an, müsse man dieses Problem anders in den Griff bekommen.

„Es geht nur um Gespräche“

Vor Freude schäumten die Gremiumsmitglieder aufgrund des Antrags nicht gerade über. Aber die Chance verstreichen zu lassen, das wollten sie angesichts der aktuellen Alternativlosigkeit dann doch nicht. Zumal sie mit einem positiven Votum keinen Schaden anrichten konnten. Schließlich obliegt der Gemeinde die Bauleitplanung. Wintermeier erklärte das weitere Prozedere, damit keine Missverständnisse entstehen. „Es geht nur um Gespräche“, betonte der Rathauschef. „Wenn wir ein anderes Gebiet finden, können wir dieses ausweisen.“ Und das an der Schöngrubstraße stoppen.

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