Mobilfunkantenne auf einem Hausdach. Symbolfoto: MM

Uffinger bietet Telekom Antennenstandort an

Uffing - Ein Uffinger ist wegen schlechter Mobilfunkverbindungen genervt. Nun hat er der Telekom angeboten, dass sie auf eine Fläche, die ihm gehört, eine Anlage stellen könnte.

Herbert Doll reicht es. Er ist genervt, dass die Mobilfunkversorgung in Uffing so schlecht ist. Nun hat er der Telekom angeboten, dass sie auf eine Fläche, die ihm gehört, eine Anlage stellen könnte. „Dann wäre das Thema erledigt“, betont der 49-jährige Uffinger.

Das Grundstück liegt zwischen dem Lerchenweg und der Schöngrubstraße. Das nächstgelegene Wohnhaus befindet sich laut Doll rund 60 Meter entfernt. Er selbst wohne in etwa 150 Meter Abstand. Der Uffinger hat die Gemeinde schon informiert.

Freilich: Der Platz, den Doll vorschlägt, befindet sich im Außenbereich. Und hierfür hat die Kommune in einem aufwändigen und langwierigen Verfahren zwei Standorte festgelegt: nämlich den Rußbichl und die Kläranlage. Wenn ein Anbieter im Außenbereich eine Anlage bauen will, muss er eine dieser beiden Stellen wählen.

Uffings Bürgermeister Rupert Wintermeier (WGU) will sich am Freitag, 22. Februar, mit Telekom-Vertretern unterhalten.

Die Telekom hatte zuletzt verlauten lassen, dass der Rußbichl und die Kläranlage funktechnisch nicht geeignet seien. Ein Konzernsprecher betont, dem Gespräch mit der Gemeinde nicht vorgreifen zu wollen. (roy)

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