Am 27. Mai muss alles fertig sein

Umfahrung: Dank G7-Gipfel geht's Schlag auf Schlag

Wallgau – Der G7-Gipfel wirkt ein weiteres Mal Wunder: Binnen weniger Wochen soll das Verfahren zur geplanten Umfahrung Risserstraße abgeschlossen sein.

Im Frühjahr rücken dann die Bautrupps an. „Normalerweise dauert so was drei Jahre“, informierte Bürgermeister Hansjörg Zahler (CSU) den Wallgauer Gemeinderat.

Angesichts des vorgelegten Behörden-Tempos ist dem Rathauschef selbst ein bisschen schwindelig. Aber Tempo ist Trumpf, muss doch das ereignisbezogene Projekt auch bis zum Ereignis, sprich dem Treffen der Staats- und Regierungschefs in Schloss Elmau (7./8. Juni), abgeschlossen sein. Daher wird aktuell geklotzt und nicht gekleckert. Momentan läuft über das beauftragte Planungsbüro die beschränkte Ausschreibung. Sieben Firmen wurden dazu eingeladen. „Aufgrund der Zeitknappheit müssen wir das so machen“, verdeutlicht Zahler. Er kündigt die Submission, bei der die eingegangenen Angebote geöffnet werden, für Ende Februar an. Die Auftragsvergabe erfolge dann in der ersten Aprilwoche. Die Firma, die den Zuschlag erhält, muss ebenfalls Gas geben. Schließlich soll mit der neuen, zirka 200 Meter langen Trasse von der Bundesstraße 11 zur Risserstraße am 13. April begonnen werden.

Gut sechs Wochen später, am 27. Mai, muss das 351 000 teure Vorhaben abgeschlossen sein. 80 Prozent der Kosten (298 000 Euro) sind übrigens förderfähig. Im besten Fall muss der Wallgauer Steuerzahler nur etwa 50 000 Euro zuschießen. Da geht ein Lob – zum Beispiel an die Untere Naturschutzbehörde – schon mal schneller über die Lippen. Zahler: „Diese hat sich hier sehr kooperativ gezeigt.“

csc

Alle Infos zum G7-Gipfel 2015 auf Schloss Elmau finden Sie auf unserer G7 Themenseite. Die wichtigsten Fragen und Antworten haben wir bereits zusammengefasst.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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