Verletzung im Nachhinein festgestellt

Radfahrer bricht sich Wirbel - und merkt nichts

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Unterammergau - Das war nicht so harmlos wie gedacht: Ein 79-Jähriger ist mit seinem Rad gestürzt und anschließend weitergefahren. Bei einer Untersuchung zeigte sich, dass nicht nur das Rad beschädigt wurde. 

 Damit hat er nicht gerechnet: Ein 79-Jähriger war – wie die Polizei nun mitteilt – am Sonntagnachmittag, 21. August, mit seinem Fahrrad in Unterammergau gestürzt und hatte sich dabei schwer verletzt. Davon hat der Augsburger, der sich zur Reha in Oberammergau aufhält, erst nichts bemerkt. Mit seiner Ehefrau fuhr er auf dem E-Bike auf dem Wirtschaftsweg neben der Bundesstraße in Richtung Süden. Kurz vor dem Gewerbegebiet trieb ein Landwirt seine Kühe von der Weide auf diesem Weg. Als der Augsburger über den Draht des geöffneten Weidezaunes fuhr, verhakte sich dieser am Rad. Es kam zum Sturz. Der Mann ging davon aus, dass nur sein Rad beschädigt wurde und setzte seine Fahrt fort. Bei den Reha-Nachsorgeuntersuchungen stellte sich jedoch heraus, dass er sich einen Bruch im Lendenwirbelbereich zugezogen hatte. Er musste ins Krankenhaus. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern noch an. 

Rubriklistenbild: © dpa

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