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Applaus, Applaus: Mit dem Inhaber freut sich die geladene Festgemeinde über die Eröffnung.

Eröffnung für 400 Festgäste am Weiherfeld

Zott sei Dank: Eine Vision für Unterammergau erfüllt sich, ein Mega-Projekt ist umgesetzt

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In nur 19 Monaten wurde das Millionenprojekt realisiert. Nun feierten 400 Festgäste die Eröffnung des Ensembles am Weiherfeld in Unterammergau. Eine Vision, die Realität geworden ist. 

Ein glücklicher Moment für Christian Zott mit Lebensgefährtin Sabine Gistl. Darauf stößt man mit einem Glas Champagner an.

Unterammergau – Nur ein Satz: „Jetzt bin ich wieder daheim!“ Christian Zott blickt auf, macht eine kurze Pause. Ein emotionaler Moment für ihn. Über 30 Jahre ist er durch die Welt getingelt, hat in dieser Zeit seine internationale Unternehmensberatung „mSE Solutions“ zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell entwickelt. Jetzt wird seine Vision wahr: „Ich bin überwältigt!“ 400 Gäste sind gekommen, um mit dem 59-jährigen, in Unterammergau aufgewachsenen Geschäftsmann etwas in der Region bislang Einzigartiges zu feiern – die Eröffnung des Gebäude-Ensembles Restaurant Hieronymus, Boutique-Hotel Lartor und mSE Campus mit Skulpturengarten im Weiherfeld.

Mit einer „leichten“ Verspätung geht’s los, vor dem Zelt staut es sich. BR-Moderator und Boxring-Sprecher Roman Roell führt in den Tag ein, stellt Christian Zott kurz vor: „Ein Macher, ein herzlicher Mensch, ein Verrückter, ein netter Verrückter“, der nun an einem großen Gipfel angelangt sei. Zehn Jahre blieb das Areal unberührt, jetzt in gerade mal 19 Monaten ist in der Unterammergauer Chronik eine neue Seite aufgeschlagen worden. „Eine Punktlandung“, schwärmt der Investor, der (geschätzte) gut zehn Millionen Euro in seinen Traum gesteckt hat. Vorige Woche waren beim Pre-Opening die Vorstände der Allianz-Gruppe die ersten Gäste, ein junges Pärchen verbrachte im „Lartor“ sogar schon eine Hochzeitsnacht.

Festrede in Unterammergau hält Professor der Stanford University

„Eine lebende Ikone der Geisteswissenschaften“ (so Roell) hält die Festrede:Professor Hans Ulrich Gumbrecht von der Stanford University schafft es, mit komplexen, intellektuellen Worten die Aufmerksamkeit der Festgäste zu halten. Christian Zott bezeichnet er als „Kosmopolit, der in die Heimat zurückkehrt“. Er habe einen Ort der primären Vertrautheit geschaffen: „Man muss erst woanders gewesen sein, um die Heimat als Heimat zu erfahren.“

Eine bunt gemischte Schar an Festgästen versammelt sich im Zelt.

Die Festgemeinde strömt nach draußen, wo Dekan Thomas Gröner und Pfarrer Peter Sachi in treffenden Worten („Wir müssen bereit sein, uns auf Veränderungen einzulassen“) die ökumenische Weihe vollziehen, ehe der Hausherr symbolisch das rote Band durchschneidet und damit den Startschuss gibt für diese einmalige Kombination aus Kunst, Kulinarik und Innovation. Sodann reihen sich die Geladenen in die Warteschlange vor dem silbernen Food-Truck ein, nutzen die Zeit danach intensiv zum Rundgang durch Hotel, Restaurant und Campus.

Millionenprojekt in Unterammergau lässt Gäste schwärmen

Eine ältere Frau aus Oberammergau kommt mit ihrem Radl vorbei, aus Interesse, „weil ich’s in der Zeitung g’lesen hab’“, bekommt von einer Mitarbeiterin sogar eine kleine Führung: „Ich bin sprachlos und begeistert, was hier entstanden ist. Solche Leut’ braucht’ ma.“ Auch die Festgäste schwärmen ob der innovativen Optik und Gestaltung. „Ein absolutes Highlight, ein Glücksfall für Unterammergau und die gesamte Region“, ist nur einer von vielen positiven Kommentaren zu dem Komplex. Mit einer Gesprächsrunde der Protagonisten im Zelt geht der offizielle Teil dieser Eröffnung zu Ende. Am Abend müssen noch Chef de Cuisine Lorenz Maria Grießer und sein Team ihre erste große Bewährungsprobe bestehen beim festlichen Gala-Dinner im „Hieronymus“ mit 200 Gästen. Die mSE-Kunsthalle öffnet am 9. November ihre Pforten für die Öffentlichkeit. Es gibt viel zu feiern in diesen Tagen im Weiherfeld. Zott sei Dank.

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