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Ein dominantes Bauwerk – das künftige Senioren-Pflegezentrum am Lachenbach. 

Großprojekt am Lachenbach liegt voll im Zeitplan

Neues Seniorenzentrum in  Unterammergau bis Jahresende fertig

  • Ludwig Hutter
    vonLudwig Hutter
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116 Wohneinheiten umfasst das neue Seniorenheim in Unterammergau: Corona konnte das Bautempo nicht bremsen.

Unterammergau – Die Corona-Pandemie, die in sehr vielen Bereichen negative Auswirkungen hatte und manche Betriebe in eine schwere Krise stürzte (Beispiel Gastronomie), hat die Bau- und Handwerksbranche kaum getroffen. Auch beim derzeitigen Großprojekt in der Gemeinde Unterammergau, dem Neubau eines Senioren-Pflegezentrums am Lachenbach mit 116 Wohneinheiten, zeigt sich der Investor und Bauträger, die Primus Concept Gruppe aus München, sehr entspannt. Via Pressemitteilung ließ man verlauten: „Der Bau liegt aufgrund der sehr guten Witterungsverhältnisse voll im Zeitplan. Corona hat zu keinem Verzug geführt.“ Bleibt es dabei, dürfte das Projekt zu Jahresende abgeschlossen sein.

Alle Wohnungen sind verkauft

91 Pflegeappartements und 25 Einheiten Betreutes Wohnen für Senioren werden in diesem gewaltigen Vierecksbau entstehen. Noch vor der Pandemie, im Februar, konnte Primus Concept vermelden, dass alle Wohnungen erfolgreich an private Kapitalanleger veräußert worden seien. Innerhalb von 30 Wochen. Die Rendite prognostizierte Primus mit vier Prozent. Bürgermeister Robert Stumpfecker hofft, dass dieses Bauprojekt weiter reibungslos läuft, auch beim späteren Betrieb. Groß in Kontakt ist er mit dem Investor derzeit nicht: „Die Gemeinde ist weitgehend raus, mit dem Bau als solches haben wir nichts mehr zu tun. Man sieht aber schon, wie das Gebäude wächst.“ Zu beobachten ist, dass auch regionale und lokale Betriebe bei der Auftragsvergabe berücksichtigt worden sind.

Innenausbau beginnt in Kürze

Aktuell befindet sich die Roh-Installation in den letzten Zügen. Dies betrifft die Bereiche Elektrik, Heizung, Lüftung, Klima und Sanitäranlagen. In Kürze werde dann der Innenausbau (Maler- und Bodenarbeiten, Türen, Aufzug, etc.) ausgeführt.

Positive Signale sendet in dieser Zeit auch der Betreiber, die „Sympathia“ mit Sitz in Ronnenberg bei Hannover/Niedersachsen. Nach Aussage des Geschäftsführenden Gesellschafters, Gerhard Göttert, verzeichne man „ein sehr hohes Interesse“ an den betreuten Wohnungen und den stationären Pflegeplätzen. Da sich das Objekt aktuell noch im Bau befinde, könne die Belegung erst ab Fertigstellung aktiv forciert werden. Die vorbereitenden Prozesse in Zusammenarbeit mit regionalen Ämtern, Behörden und Multiplikatoren liefen, so Göttert, auf Hochtouren: „Es werden permanent Gespräche mit Bewerbern geführt und einige Positionen konnten bereits besetzt werden. Viele Interessenten stammen aus der Region.“

Signifikant an dem aus vier Baukörpern bestehenden Gebäude ist, dass diese einen Innenhof-Bereich umschließen. Hier wird nach der Fertigstellung ein Demenzgarten für die Bewohner angelegt. Darüber hinaus wurde auf dem Nachbargrundstück ein Personalwohnhaus errichtet, in dem ein Teil des Personals wohnen wird.

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