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Neuer Pächter für Unterammergauer Kult-Lokal steht in den Startlöchern - Nur noch Kleinigkeiten gibt es zu klären

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Von: Barbara Falkenberg

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Soll wieder mit Leben gefüllt werden: Die beliebte Wetzstoa-Stub’n in Unterammergau wird allem Anschein nach bald wieder von einem Pächter betrieben werden.
Soll wieder mit Leben gefüllt werden: Die beliebte Wetzstoa-Stub’n in Unterammergau wird allem Anschein nach bald wieder von einem Pächter betrieben werden. © .Bartl

Seit fünf Jahren fehlt der Wetzstoa-Stub‘n in Unterammergau ein Pächter. Jetzt gibt es einen ernsthaften Interessenten. Schon bald soll der Vertrag unter Dach und Fach gebracht werden.

Unterammergau – Noch immer ist die beliebte Wetzstoa-Stub’n in Unterammergau verwaist, doch jetzt zeichnet sich auf der Suche nach einem neuen Pächter eine Lösung ab. „Wir sind in den letzten Zügen der Vertragsverhandlungen“, sagt Bürgermeister Robert Stumpfecker (Für Unterammergaus Zukunft/FUZ). Er hofft, in den nächsten Wochen zur Vertragsunterzeichnung schreiten zu können – je nachdem, wie sich die Corona-Situation entwickelt.

Der Rathauschef ist erleichtert. Nach monatelangem Hin und Her scheint nun doch ein Ende der Krise in Sicht, die mit der Schließung im vergangenen September ihren Höhepunkt gefunden hatte. Wegen der Corona-Pandemie zögerte sich alles hinaus. Doch Stumpfecker stand stets in regem Austausch mit dem Interessenten. Jetzt seien nur noch Kleinigkeiten zu klären, die aber „in jedem Fall lösbar sind“, sagt der Bürgermeister. Damit wäre ein Nachfolger gefunden für die vorherigen Pächter Michael Seibold und Simon Fischer, die nach fünf Jahren wegen Corona das Handtuch geworfen hatten.

Nur wer ist der neue Pächter? Stumpfecker hüllt sich noch im Mantel des Schweigen, möchte nicht mehr verraten, als dass es sich um eine Einzelperson handle und diese nicht aus dem Ort kommt. „Im Frühjahr vergangenen Jahres hatte sie sich beworben, alle waren schon guter Dinge“, erinnert sich der Bürgermeister an die Entwicklung zurück. Dann aber kam eine neue Corona-Welle und machte die geschmiedeten Pläne wieder zunichte. Zunächst jedenfalls. Seither steht das beliebte Kult-Lokal lediglich für die Gemeinderatssitzungen zur Verfügung, darüber hinaus war im vergangenen Sommer das eine oder andere Vereinsfestl über die Bühne gegangen. Die Fußballer des WSV Unterammergau beispielsweise feierten dort ihr 50-jähriges Jubiläum. Wie auch alle anderen, die die Wetzstoa-Stub’n für ihre Feierlichkeiten genutzt haben, mit eigenem Catering.

Dass diese Zwischenlösungen bald der Vergangenheit angehören werden, davon ist der Bürgermeister des Ammertal-Dorfes felsenfest überzeugt. Der Bewerber steht jedenfalls bereit. Die Gemeinde wird weiterhin in regelmäßigem Kontakt mit ihm bleiben, um auch noch die letzten Einzelheiten der Vertragsgestaltung zu regeln, „um dann hoffentlich bald starten zu können“. Damit endlich die Vereine, die Theatergruppen und alle anderen in „ihrer“ Stub‘n wieder ausgelassen feiern und sich treffen können.

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