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Völlig zerstört: Stall und Tenne im hinteren Teil des Lötschmüllerhofs in Bad Bayersoien.

“Gemeinsam Gutes tun“: WSV Unterammergau und TSV Altenau wollen helfen

Solidarität nach Brandkatastrophe: Vereine organisieren Benefizspiel

„Gemeinsam Gutes tun“: Unter diesem Motto laden der WSV Unterammergau und TSV Altenau am Sonntag, 24. September, zum Benefiz-Fußballspiel ein. Damit unterstützen sie Familie Maier aus Bad Bayersoien, die nach einer Brandkatastrophe auf ihrem Lötschmüllerhof ihr Zuhause verloren hat. 

Unterammergau/Altenau – Ein schwerer Schicksalsschlag hat vor drei Wochen die Familie von Josef Maier in Bad Bayersoien getroffen: Ein Feuer wütete auf dem Lötschmüllerhof in der Dorfstraße. Stall und Tennefielen den Flammen zum Opfer, auch das Wohnhaus wurde extrem in Mitleidenschaft gezogen. Binnen einer Nacht verlor die Familie ihre Heimat. Dank Feuerwehr und Technischem Hilfswerk wurde das angrenzende Ferienhaus gerettet, das den Maiers nun eine vorübergehende Bleibe bietet. Ihr Schicksal hat die Bevölkerung im Ammertal und darüber hinaus berührt. Schnell wurde ein Spendenkonto bei der Raiffeisenbank in Bad Bayersoien eingerichtet.

Auch der WSV Unterammergau und TSV Altenau wollen helfen. Am Sonntag, 24. September, findet um 14 Uhr auf dem Sportplatz in Altenau ein Benefizspiel zwischen dem WSV und dem TSV Farchant statt. Die Einnahmen daraus kommen komplett Familie Maier zugute. „Logisch, das machen wir“, die Vorstände der zwei Vereine waren sofort begeistert von der Idee, sagt WSV-Fußballabteilungsleiter Leonhard Gansler. Jeder sei froh, wenn er helfen könne.

Bei der Partie handelt es sich um ein offizielles Punktspiel der A-Klasse 6 im Spielbetrieb des Bayerischen Fußballverbands. Schon um 10.30 Uhr wird auf dem Altenauer Platz zudem ein Spiel zwischen den B-Jugend-Teams der JFG Ammertal und der JFG Hungerbach angepfiffen.

Die Organisatoren der Aktion unter dem Motto „Gemeinsam Gutes tun“ sorgen für das leibliche Wohl. Es wird gegrillt – auch den legendäre WSV-Burger gibt’s –, ein Kuchenbuffet ist aufgebaut. Am Vereinsheim schützt ein Zelt bei etwas kühleren Temperaturen. Gansler und seine Mitstreiter hoffen nun, dass nicht nur Fußballbegeisterte den Weg zum Benefizspiel finden, sondern auch viele, „die einfach für die gute Sache kommen“ und den einen oder andren Euro spenden. So wollen die Vereine ein Zeichen der Solidarität aussenden.

Da die Parkplatz-Kapazität am Altenauer Fußballplatz begrenzt ist, bitten sie heimische Gäste, zu Fuß oder mit dem Rad zu kommen. Parkplätze gibt’s im Bereich von Schützenhaus und Bauhof. eb/kat

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