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Mittenwald, wir kommen: Das Polizeiorchester Bayern gibt unterm Karwendel ein Benefizkonzert.

Musiksommer mit buntem Programm

Mittenwald von der Muse geküsst

Mittenwald - Mal bayerisch, mal sinfonisch, mal modern: Der Mittenwalder Musiksommer, der von Mai bis Oktober geht, bietet etwas für jedermanns Geschmack.

Von Mai bis Oktober wird Mittenwald von der Muse geküsst. Dann findet ein weiteres Mal der Musiksommer mit einem Programm statt, das abwechslungsreicher nicht sein kann (siehe Programm).

„Wir haben seit Ende 2015 dran gefeilt“, meint Jürgen Wiesneth, Koordinator der Alpenwelt-Karwendel-GmbH, bei der Vorstellung der insgesmat 18 Veranstaltungen, die von bayerischem Brauchtum über sakrale Töne bis hin zu sinfonischen Klängen reichen. Einen großen Anteil an der Konzertfülle hat einmal mehr der Organist von St. Peter und Paul, Andreas Frey, der dank seiner guten Kontakte gerade zu Kirchenmusikern den einen oder anderen renommierten Künstler für Mittenwald gewinnen konnte.

Den Auftakt gestalten jedoch echte Einheimische – das Mittenwalder Frauen-Trio Z’sammg’sang und die Isartaler Klarinettenmusi. Diese beiden Volksmusik-Gruppen treten am Sonntag, 8. Mai, um 18 Uhr vor kleinem Publikum (maximal 50 Plätze) im Geigenbaumuseum auf. In deutlich größerem Rahmen fällt am 29. Mai das Gastspiel des Polizeiorchesters Bayern in der Pfarrkirche aus.

Ein neuer Programmpunkt ist das Karwendel-Music-Festival. Dabei geht es nicht etwa um rockige, sondern um klassische Werke. Auf die Beine hat es ein echter Mittenwald-Liebhaber gestellt: Sven Stucke. „Der ist auf dem besten Weg, ein sehr angesagter Geiger zu werden“, verdeutlicht Wiesneth. Er zeigt sich überzeugt, dass mit diesem Hot Spot im Geigenbauort „klassische Musik aufgewertet und zeitgemäßer verkauft wird“.

Daneben gibt es aber auch Klassiker wie die „Mittnacht“ oder den Orgelsommer – und zu guter Letzt die Gamsbart-Olympiade, die im Oktober nicht nur mit ordentlicher Hut-Tracht, sondern auch mit viel Volksmusik aufwartet. csc

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