Polizei stempelt Post erst als „Unsinn“ ab

Doch keine Fake-Meldung! Jetzt ermittelt die Kripo wegen Vergewaltigung

Von wegen übler Scherz: In Murnau soll eine Frau von einem Mann vergewaltigt worden sein. Das war auf einer Facebook-Seite zu lesen. 

Murnau – An der kürzlich auf einer MurnauerFacebook-Seite veröffentlichten Nachricht über eine angebliche Vergewaltigung  scheint doch etwas dran zu sein. Opfer der Straftat soll eine 34-jährige Frau aus dem Markt sein. Die Kripo Garmisch-Partenkirchen (Telefon 0 88 21/91 70) ermittelt und sucht nach Zeugen.

Zu dem Gewaltverbrechen soll es am vergangenen Samstagmorgen zwischen 4 und 5 Uhr gekommen sein. Die 34-Jährige befand sich in der Reschstraße auf dem Nachhauseweg. „Auf Höhe der Hausnummer 2 wurde sie nach eigenen Angaben von einem Unbekannten angesprochen und anschließend in einen Hinterhof an der dortigen Fahrschule gezogen. Trotz starker Gegenwehr und Hilferufen habe der unbekannte Mann die Frau vergewaltigt“, heißt es in einem Pressebericht des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Anschließend sei der Täter geflüchtet. 

So wird der Täter beschrieben:

Etwa 1,80 Meter groß, normale Statur, dunkle kurze Haare. Er hatte an der rechten Augenbraue und an der Unterlippe je ein Piercing, außerdem einen hellen Kinnbart. Er trug eine dunkle Hose, rote Schuhe, einen blauen Pullover und eine dunkle Jacke – und sprach Deutsch.  

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Tödlicher Absturz an der Alpspitze: Für Urlauber (68) kommt jede Hilfe zu spät
Gut 100 Meter ist ein Urlauber am Freitag vom Ostgrat der Alpspitze in die Tiefe gestürzt. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des 68-Jährigen feststellen.
Tödlicher Absturz an der Alpspitze: Für Urlauber (68) kommt jede Hilfe zu spät
Ehefrau schlägt Alarm: Schwimmer am Staffelsee wird vermisst
Eine Vermisstensuche am Staffelsee hält derzeit Rettungskräfte in Atem. Von einem älteren Urlauber fehlt jede Spur.
Ehefrau schlägt Alarm: Schwimmer am Staffelsee wird vermisst
Aktiv gegen das Bienensterben: Gemeinden bekommen Belohnung
Den Artenverlust stoppen, Bienen retten - eine wichtige Aufgabe. Engagieren sich Gemeinden, werden sie mit Preisgeld und Titel vom Bezirk Oberbayern belohnt. 
Aktiv gegen das Bienensterben: Gemeinden bekommen Belohnung
Aus dem Glentleiten-Depot ins Gelände
Bislang ist das nördliche Oberbayern zwischen Ingolstadt, Freising und Dachau mit historischen Gebäuden im Freilichtmuseum Glentleiten nicht präsent. Das soll sich in …
Aus dem Glentleiten-Depot ins Gelände

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion