Gespräche in London führten die Geschäftsführer der Passionsspiele Vertriebs GmbH, Gerhard Griebler (l.) und (3.v.r.) Walter Rutz, (v.l.) Charles Wilson, Verkaufsmanager der Deutschen Zentrale für Tourismus, PR-Mitarbeiter Frederik Mayet, Andrea Hackman (Großkundenbetreuung im Passionsvertrieb) und Klaus Lohmann, Leiter der Auslandsvertretung Großbritannien & Irland der Deutsche Zentrale für Tourismus. 

Passion 2020

Verkaufsstart für Arrangements steht bevor

Oberammergau/London/Berlin –  Ein positives Fazit bleibt vom ersten Netzwerk-Treffen, das im Vorfeld einer Passion in London stattgefunden hat. Nächste Station ist in dieser Woche Berlin, wo im Rahmen der Tourismusbörse ITB mit dem Verkauf der Arrangements begonnen wird.

Donnerstag, 9. März, 14 Uhr: Zu diesem Zeitpunkt wird auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin zu einer Pressekonferenz eingeladen. Thema: die Passionsspiele 2020 in Oberammergau. Der Tag ist aber auch mit Blick auf den Vertrieb der Arrangements wichtig. „Dann fällt der Startschuss“, sagt Werkleiter Walter Rutz, der verantwortlich für das nächste Gelübdespiel zeichnet, im übertragenenden Sinn. Der Verkauf beginnt. Nicht mehr, nicht weniger. Es gibt keine(n) Glocke, die geläutet, oder einen roten Button, der gedrückt wird. Dafür aber jede Menge Informationen.

An Rutz’ Seite sind an diesem Tag Oberammergaus Bürgermeister Arno Nunn (pateifrei), Spielleiter Christian Stückl, Pressesprecher Frederik Mayet – der mit seinen Erfahrungen als Jesus bei der Passion 2010 gleich auch mal aus dem Nähkästchen plaudern kann – und Vertriebschef Gerhard Griebler. Im Gepäck hat die Delegation Infoständer und Flyer, auf denen bereits das neue Logo gedruckt ist. Ziel ist es, Journalisten aufmerksam zu machen und bei potenziellen Partnern Präsenz durch persönlichen Kontakt zu zeigen. Netzwerken, wenn man so will.

Darum ging es auch bei einem Treffen, das vergangene Woche in London stattgefunden hat. Die Deutsche Zentrale für Tourismus hatte erstmals im Vorfeld einer Passion die wichtigsten 13 großen Reiseveranstalter eingeladen. „Es lief sehr gut“, lautet Mayets Fazit von dem Meeting. Das hat passenderweise im „German Gymnasium“, einer Sporthalle aus dem späten 19. Jahrhundert, und entsprechend stilvoll stattgefunden. Bei einem deutschen Frühstück war genügend Zeit für Gespräche. „Die Stimmung ist durchaus positiv“, erklärt Mayet. Ihm zufolge freuen sich die britischen Reiseveranstalter auf die Passion. Zwar gebe es „leichte Verunsicherungen“, welche Folgen der Brexit haben könnte, zum Beispiel bei Visa-Auflagen. Unterm Strich seien aber alle Partner motiviert.

Sie haben in der Vertriebsphase 1, die am Donnerstag eingeleitet wird, die ersten Zugriffsrechte auf die Pakete, die aus Tickets, Übernachtungen und Restaurantbesuchen bestehen. Nach den Wiederverkäufern folgen im nächsten Jahr in der Phase 2 die privaten Arrangement-Abnehmer. Ganz zum Schluss werden ab 2019 Einzeltickets angeboten. Mit einer ersten aussagekräftigen Verkaufsbilanz zu den Arrangements rechnet Rutz in den Sommer-Monaten.

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