Zügiger Baufortschritt: Bis zum Rückrundenstart sollen die Aufstockung sowie die Rohbauarbeiten im Erdgeschoss abgeschlossen sein. foto: schauer

Volle Leistung - auch abseits des Fußballplatzes

Bad Kohlgrub - Der FC Bad Kohlgrub-Ammertal arbeitet mit Hochdruck am Umbau seines Vereinsheims. Das Haus soll zu einer „Begegnungsstätte“ im Dorf werden.

Beim FC Bad Kohlgrub-Ammertal stehen die Zeichen auf Fortschritt: Nicht nur aus sportlicher Sicht nach einer sehr erfolgreichen Hinrunde, sondern auch bei den Arbeiten am Vereinsheim läuft alles nach Plan. Seit Ende November wird das über 40 Jahre alte Gebäude in Eigenregie von der Fußballabteilung aufgestockt und energetisch saniert.

„Das Sportheim entspricht nicht mehr den heutigen Standards“, sagt Herbert Schauer. Zu wenig Kabinen, gemeinsame Toiletten für Mann und Frau sowie eine fehlende Dusche in der Schiedsrichterkabine bezeichnet er als problematisch. Zwar hat der Verein das Vorhaben schon seit zwei Jahren im Auge, „vor allem aber mit der Gründung des FC Bad Kohlgrub-Ammertal hat sich wieder gezeigt, dass wir handeln müssen“, erklärt der Erste Vorsitzende. Unter den bisherigen Bedingungen sei der Spielbetrieb bei der Jugend, drei Herrenteams und der AH-Mannschaft kaum reibungslos zu gewährleisten.

Die Kosten des von Architekt Clemens Böhmer entworfenen 180 000 Euro-Projekts muss der FC jedoch nicht allein schultern. Sowohl die Gemeinde Bad Kohlgrub als auch der Bayerische Landessportverband (BLSV) unterstützen den Verein finanziell. „Trotzdem brauchen wir Leute, die mitarbeiten oder sich durch Spenden beteiligen“, betont Schauer. Über das freiwillige Engagement kann sich Andreas Wojciak, der zusammen mit dem Zweiten Vorsitzenden und Trainer der Herrenteams, Sepp Geipl, am Bau das Zepter in der Hand hält, bislang nicht beklagen. Um die 35 Helfer packen an: „Jung und Alt sind mit dabei.“ 13- bis 75-Jährige würden gemeinsam werkeln. Fast in Rekordzeit stand so der Rohbau. „Wir wollen bis zum Rückrundenstart mit der Aufstockung und den Bauarbeiten im Erdgeschoss für die energetische Sanierung fertig werden“, sagt Wojciak.

Bis Ende 2012 soll das Vereinsheim dann auf „modernsten Stand“ gebracht sein. Dazu gehört vor allem, die Zahl der Kabinen von zwei auf vier zu erhöhen, den Schiedsrichterbereich zu erneuern und die Toilettensituation zu verändern. Vom neuen Glanz profitieren dann aber nicht nur die Fußballer. In Zukunft steht das Clubheim auch anderen Vereinen des Ortes zur Verfügung. „Begegnung“ sei das Zauberwort. „Das Augenmerk liegt auf der Zusammenarbeit mit den verschiedenen Sparten“, sagt Schauer. Dem stimmt Wojciak zu: „Es ist ein Gebäude der Gemeinde, dessen Umbau nun eben von der Abteilung Fußball realisiert wird.“

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