Ex-1860-Präsident Dieter Schneider laut Medienbericht gestorben

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Flammen und Rauch am Karwendel: 80 Einsatzkräfte löschen am Sonntagabend den Waldbrand.

Hubschrauber hält Feuer in Schach

Waldbrand im Karwendel: 80 Einsatzkräfte vor Ort

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Scharnitz - Ein Feuer im Karwendel hat die Feuerwehr-Einsatzkräfte in Atem gehalten. Im Bereich Lochlehn war ein Brand ausgebrochen. Die Ursache ist noch unklar. 

Die Flammen züngeln sich in den Himmel, dichte Rauchschwaden steigen hoch. Eine Feuersbrunst hat am Sonntagabend bei den Tiroler Nachbarn für helle Aufregung gesorgt. Im Bereich Lochlehn im Karwendel ist es zu einem Waldbrand gekommen.

Kurz nach 20 Uhr ging bei der Feuerwehr Scharnitz der Einsatzcode „Dichter Rauch im Freien“ ein. Wenig später war klar, dass es sich um ein Feuer handelt, dass in Richtung der Pleisenhütte ausgebrochen war. Unterstützung von den Kameraden aus Mittenwald und Seefeld musste angefordert werden, ebenso wie der österreichische Polizeihubschrauber. Insgesamt versuchten 80 Einsatzkräfte die Flammen auf einer Fläche von 200 bis 300 Quadratmetern in den Griff zu bekommen. Wohlwissend, dass die Gefahr bestand, dass sich das Feuer durch den Wind ausbreitet. „Sogar sechs bis sieben Meter hohe Bäume sind angebrannt“, sagt Mittenwalds Feuerwehr-Kommandant Hubert Klotz.

Trotz der Größe war der Brand nach etwa einer Stunde gebändigt. Denn bereits nach zehn Minuten traf der Polizeihubschrauber ein und hielt das Feuer in Schach – bis schließlich die Dunkelheit einbrach. „Wir waren für die Wasserbeförderung von der Isar zuständig“, schildert Klotz, dessen Gruppe eine Leitung von 1,3 Kilometern Länge legte. Schwierig gestalteten sich ihm zufolge eher die Nachlöscharbeiten. Die Einsatzkräfte kontrollierten die Wurzelstöcke, um mögliche Glutnester ausfindig zu machen. Kurz nach Mitternacht war der Einsatz schließlich beendet. Wie die Tiroler Polizei mitteilt, ist bisher noch unklar, wie es zu dem Waldbrand kommen konnte. 

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