Sri Lanka: Islamischer Staat reklamiert Terror für sich - zwei Täter nun bekannt

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Am linken Auge (vom Betrachter aus gesehen) wurde Kater „Tiger“ von einer Luftgewehrkugel getroffen.

Keine Strafe für den Tierquäler

Katze mit Luftgewehr ins Gesicht geschossen - Täter kann nicht gefasst werden

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Er musste sich nicht verantworten: Der Tierquäler, der in Wallgau im Januar einen jungen Kater angeschossen hat, bleibt weiterhin ein Unbekannter.

Update, 21. März: 

Wallgau – Die Polizei Mittenwald hat ermittelt. Trotz wirklicher Anhaltspunkte alles versucht, um den Täter ausfindig zu machen. Vergeblich. Bis heute konnte die Person, die Ende Januar in Wallgau mit einem Luftgewehr auf einen jungen Kater geschossen hatte, nicht zur Verantwortung gezogen werden. Der Vorfall sei polizeilich abgeschlossen – ohne Ergebnis, heißt es von Seiten der Inspektion. 

Erstmeldung:

Wallgau – Dunkelgefärbt ist „Tigers“ rechtes Auge. Blutdurchtränkt. Ob der junge Kater noch etwas sieht, ob er erblindet, Alexandra Wendlinger weiß es nicht. Der Bluterguss ist noch zu stark, als dass Tierarzt Dr. Martin Simon eine Diagnose stellen könnte. Erst kommende Woche wird sie feststehen. Die 22-Jährige bangt um das Sehvermögen ihres geliebten Haustieres. Und hofft inständig, dass diese Person gefunden wird, die der Katze das angetan hat. „Tiger“ geriet am vergangenen Dienstagvormittag an der Krepelschroffenstraße in Wallgau ins Visier eines Tierhassers. Ein Schuss aus einem Luftgewehr traf ihn am Auge. „Ich bin entsetzt, was es für Menschen gibt“, sagt die Katzenbesitzerin.

Sie selbst ist nicht zuhause gewesen, als sich das Drama ereignete. Ihr Freund schon. Etwa eine Stunde lang hielt sich „Tiger“ im Freien auf, ehe er ins Warme zurückkehrte. Zitternd – aber nicht wegen der Temperaturen. Dann verkroch sich der zweieinhalb Jahre alte Kater unter der Couch. „Mein Freund hat das Möbelstück weggerückt und dann schon die Blutlache gesehen“, erzählt die 22-Jährige. Er zog eine Nachbarin zu Rate. Kurz darauf ging’s zu Tierarzt Simon nach Mittenwald. Da wusste noch niemand, was eigentlich passiert war. Erst als der Veterinär zwischen Augapfel und Unterlid ein Luftgewehr-Projektil entdeckte.

„So etwas können nur Katzenhasser fertig bringen“

Umgehend wurde die Polizei verständigt und das Projektil auf der Dienststelle abgegeben. Die Ermittlungen laufen. Alexandra Wendlinger ist immer noch schockiert. Auf ihrer Facebook-Seite postete sie Fotos von „Tiger“, auf denen das verwundete Auge zu sehen ist. Mit der Bitte, den Beitrag zu teilen, um dem bislang unbekannten Täter auf die Spur zu kommen. Dem Aufruf kam auch der Tierschutzverein Mittenwald nach. Dessen Vorsitzende Christine Sprenger ist entsetzt. „Unglaublich“, sagt sie. So etwas könne nur ein Katzenhasser fertig bringen.

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Der Vorfall erinnert an zwei andere Ereignisse dieser Art: 2016 hatte es ein Unbekannter an der Mittenwalder Laintalstraße ebenfalls auf eine Katze abgesehen. Sie starb. Ein Jahr später verpasste ein Tierquäler, vermutlich an der Ballenhausgasse, mitten im Zentrum der Marktgemeinde, einer Katze einen Kopfschuss. Diese überlebte. Wie auch jetzt „Tiger“.

Abgesehen von der Verletzung am Auge, „geht es ihm besser“, sagt Alexandra Wendlinger, der sehr viel an ihrem Kater liegt. Er frisst wieder. Zuhause erholt er sich langsam, die 22-Jährige nimmt ihn oft auf den Arm. Manchmal, sagt sie, zittert er regelrecht. Das Wichtigste aber ist: „Tiger“ lebt.

Hinweise zur Tat

oder zum Täter nimmt die Polizeiinspektion Mittenwald unter Telefon 0 88 23/9 21 40 entgegen.

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