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Die Wahrheit liegt in der Wahlurne.

Zeit der Spekulation

Bürgermeister-Wahl in Wallgau: Gerüchteküche brodelt gewaltig

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Wer macht’s? Diese Frage geistert derzeit oft durch Wallgau. Im Hinblick auf die Bürgermeister-Wahl 2020 gibt es einige Varianten. Doch diese greifen erst, wenn sich der Amtsinhaber erklärt hat.

Wallgau – Über seine persönliche Zukunft will Wallgaus Bürgermeister Hansjörg Zahler (CSU) bald sprechen – aber noch nicht jetzt. Nicht wenige im Dorf glauben, dass der Rathauschef, der in gut zwei Wochen 55 Jahre alt wird, nach zwei Legislaturperioden eine neue Herausforderung sucht. Polit-Fuchs Zahler lässt sich nicht in die Karten schauen, verweist stattdessen auf April. Möglicherweise muss er bereits im März Farbe bekennen, ob er bei den Kommunalwahlen im März 2020 ein drittes Mal in den Ring steigt. Denn kommenden Monat soll’s dem Vernehmen nach mal wieder eine Bürgerversammlung geben – und da ist man als Matador bekanntlich vor unangenehmen Fragen nicht gefeit.

Hört man sich in Wallgau um, ist die Zahl potenzieller Nachfolger oder Herausforderer durchaus ansehnlich. Die Gerüchteküche brodelt jedenfalls gewaltig, spuckt immer wieder neue Namen aus.

Einer, der an den Stammtischen ganz hoch im Kurs steht, ist Kämmerer Hans Zahler (57). Entsprechende Fragen wiegelt er ganz schnell ab. „Kein Kommentar.“ Mehr gibt es von ihm nicht. Seine Antwort ist kurz, bedeutet aber nicht nein. Möglicherweise bringt sich der Geschäftsführer der Gemeinde erst in Stellung, falls sein Chef nicht mehr kandidiert – alles Spekulation.

Als „Kaffeesatz-Leserei“ bezeichnet ein anderer „Verdächtiger“ das Spiel um Namen und Ambitionen: Bastian Eiter (Wählerverein), seit April 2018 Nachrücker im Gemeinderat. Der gebürtige Seeshaupter (44), den es der Liebe wegen ins Isartal verschlug, weiß in puncto Kommunalwahl „noch gar nichts“. Der Bau-Ingenieur, der in einem Büro in Penzberg arbeitet und SPD-Mitglied ist, schließt eine Bürgermeister-Kandidatur zu „99,9 Prozent“ aus. Immerhin: Eine Mini-Option lässt Eiter offen.

Völlig überrascht von der Bürgermeister-Frage zeigt sich Franz Breith (38). „Das höre ich zum ersten Mal.“ Der Bauhof-Leiter räumt jedoch ein, „stammtisch-mäßig“ und „gaudihalber“ mal darüber mit Freunden gesprochen zu haben. Eine Kandidatur schließt der Wallgauer indes kategorisch aus. „Da soll sich jemand anderes aufstellen lassen.“ Denn Breith hat genug zu tun – unter anderem als Trachtenvorstand und Gerätewart der Feuerwehr. „Außerdem komm’ ich gut mit meinem Chef aus“ – und der heißt immer noch Hansjörg Zahler.

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