„Wetten dass...?“ kommt zurück - mit Thomas Gottschalk

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Dort könnte er einmal stehen: Die rot-markierte Fläche zeigt den vorgeschlagenen Standort für den Supermarkt.

Nach Rewe-Schließung 

Neuer Supermarkt für Wallgau in Sicht?

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Es wäre ein absoluter Glücksfall für Wallgau: Nach der Schließung des Rewe-Marktes im Dezember 2017 keimt wieder Hoffnung auf, dass sich ein Vollsortimenter im Ort ansiedelt.

Wallgau – Bislang sind die Gedankenspiele für einen neuen Supermarkt in Wallgau noch ein Wunschtraum. Doch zumindest steht nun eine Fläche zur Verfügung, auf der das Nahversorgungs-Angebot angedacht werden könnte. Ein Einheimischer, der noch anonym bleiben möchte, hat sein Grundstück, das sich von Richtung Krün auf der linken Seite direkt nach der Finzbrücke befindet, als potenziellen Standort für einen Supermarkt ins Spiel gebracht. 

Für Hansjörg Zahler (CSU) ist das ein möglicher erster Schritt aus der Misere. Gäste bestätigen dem Bürgermeister nicht selten, dass ein Vollsortimenter in dem knapp 1500-Seelen-Ort fehlt. Der Bedarf ist mehr als vorhanden, gerade angesichts der touristischen Struktur des Ortes. In Wallgau sind Ferienwohnungen ein wichtiges Standbein. Allerdings müssen die Urlauber, die sich in diesen Unterkünften einmieten, ohne eine fußläufige Einkaufsmöglichkeit auskommen. „Das kann sich auf den Tourismus auswirken“, betonte Zahler in der Gemeinderatssitzung.

Der Rathauschef weihte an dem Abend die Kommunalpolitiker über den Vorschlag des Bürgers ein. Erstens, um zu zeigen, dass man bemüht ist, ein Angebot zu schaffen. Zweitens, um zu verdeutlichen, dass die Gemeinde ohne Privatinitiative nichts aus dem Hut zaubern kann. Bekanntermaßen verfügt sie über keine freien Flächen.

Beim Landratsamt vorgefühlt hat er bereits. Die Behörde sollte prüfen, ob es überhaupt machbar wäre, das Gelände zu entwickeln und einen Markt plus Parkplätzen dort am südlichen Ortsrand zu situieren. Denn das Areal fällt unter die Kategorie Außenbereich. Zahler zufolge sei eine Änderung des Flächennutzungs- und Bebauungsplans notwendig. Dann bestünde die Möglichkeit, eine Verkaufsfläche von bis zu 1200 Quadratmetern zu errichten. Als Problem könnte sich die Nähe zum Finzbach herausstellen – und zwar aus Gründen des Hochwasserschutzes.

Die Chance will der Rathauschef aber keinesfalls verstreichen lassen. Gespräche mit der Regierung von Oberbayern und dem Heimatministerium stehen an. Zur nächsten Sitzung des Gemeinderates rechnet er mit den Einschätzungen der beiden Stellen. Auf deren Basis soll das Gremium entscheiden, ob die Kommune in das weitere Verfahren einsteigt. Zahler jedenfalls wird sich reinknien: „Ich will das mit aller Energie vorantreiben.“

Manuela Schauer

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