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Im Ernstfall führt der Weg über diese Fluchttreppe an der Schule nach draußen.

Derzeit laufen Arbeiten für den Brandschutz 

Grundschule Wallgau: Trotz geplantem Abriss wird investiert

Um am 11. September den Schulbetrieb in Wallgau zu starten, wird gerade der Brandschutz im Schulhaus ertüchtigt. Parallel dazu führt die Gemeinde Gespräche mit den schulbeteiligten Kommunen wegen der neuen Schulgebühren.

Wallgau – Während die Schüler ihre Sommerferien genießen, werkeln Bauarbeiter im Wallgauer Schulhaus. „Wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Bürgermeister Hansjörg Zahler (CSU). Momentan werden neue Rauchschutztüren installiert. Auch „manche Fenster müssen gewechselt werden“, denn es braucht künftig Sicherheitsglas. Im Vorfeld verlegten Arbeiter zwei Eingänge und installierten eine provisorische Gerüst-Treppe als zweiten Fluchtweg. Maximal 120 000 Euro nimmt die Kommune dafür in die Hand. Zur Gänze gefördert vom Freistaat Bayern.

Die Maßnahmen sind dringend notwendig, um den Schulbetrieb am 11. September zu gewährleisten. Auch, wenn das Gebäude in absehbarer Zeit abgerissen wird. Denn der Gemeinderat stimmte einhellig dafür, die Einrichtung mit seinen vier Klassenzimmern neu zu errichten. Das erste Gespräch mit den beteiligten Gemeinden Kochel, Krün und Jachenau hat bereits stattgefunden. „Wir sprachen über die Schulgebühren“, sagt Zahler. Da die Kosten für den Neubau unter anderem auf die Schüler umgerechnet werden, erhöhen sich dementsprechend die Beiträge. Die genauen Details kann die Gemeinde aber erst nach den weiteren Sitzungen im Laufe des Jahres klären.

Der Realisierung eines neuen Schulgebäudes ist man somit einen großen Schritt näher gekommen. Zur Erinnerung: Ende Juli hatte der Gemeinderat einstimmig beschlossen, den Abriss und den Neubau der Bildungseinrichtung weiter zu verfolgen. Das alte Schulhaus würde erhalten bleiben. 3,97 Millionen Euro stehen im Raum, inklusive der Container, in denen der Schulbetrieb während der Bauarbeiten ausgelagert werden muss.

Seit über einem Jahr arbeitet die Gemeinde an den drei möglichen Varianten: kleine Schönheitsreparaturen, komplette Sanierung oder Abriss mit Neubau. Befeuert wurde das Ganze durch einen Brandbrief von Elternbeirat und Leitung der Grundschule wegen erheblicher Sicherheitsmängel in der Einrichtung.

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