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Willkommen in der Alpenwelt Karwendel: Manuel Huber (2. v. l.) wird von (v. l.) Hansjörg Zahler, Sabrina Blandau, Thomas Schwarzenberger und Adolf Hornsteiner begrüßt.

Manuel Huber folgt Judith Fidler 

Neuer Vize in der Alpenwelt Karwendel

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Manuel Huber kehrt zurück zu seinen Wurzeln. Mitte des Monats nimmt der 36-Jährige seine Arbeit bei der Isartaler Tourismus-GmbH Alpenwelt Karwendel auf. Er tritt die Nachfolge von Judith Fidler an, die auf eigenen Wunsch aufhört und in der Heimat Westfalen ihr Glück versucht.

Oberes Isartal – Es schadet ja nicht, wenn in der Isartaler Tourismus-Zentrale eine Führungskraft Bayerisch spricht. Das allein war sicherlich nicht ausschlaggebend, warum der gebürtige Mittenwalder Manuel Huber den Zuschlag bekam. Der 36-Jährige tritt am 17. September die Nachfolge von Judith Fidler (36), der stellvertretenden Geschäftsführerin der Tourismus-GmbH Alpenwelt Karwendel, an. Die Dortmunderin, die im November 2014 von der Nordsee-Insel Föhr ins tiefste Oberbayern gewechselt war, scheidet auf eigenen Wunsch aus und kehrt in ihre westfälische Heimat zurück.

Rückkehr nach Mittenwald

Die nächsten Wochen wird sie Huber noch einarbeiten. Doch unbekannt sind ihm die – wenn auch inzwischen umgebauten – Räumlichkeiten im Mittenwalder Rathaus nicht. Zwischen 2005 und 2008 arbeitete er nach seiner Ausbildung an der Villa Blanka in Innsbruck (1998 bis 2003) dort als Touristik-Kaufmann. „Das ist sehr positiv“, findet Alpenwelt-Geschäftsführerin Sabrina Blandau. „Zum einen verfügt Manuel über Fachwissen, zum anderen kennt er die Region“ – und zwar aus dem Effeff.

Deutliches Votum

Aufsichtsratsvorsitzender Hansjörg Zahler spricht bei Hubers Vorstellung im Wallgauer Rathaus von einer „starken regionalen Verbindung, das gefällt mir ganz gut“. 19 Bewerbungen waren nach der überregionalen Ausschreibung eingegangen. Fünf Kandidaten kamen in die enge Wahl. Bei der Präsentation soll Huber die mit Abstand beste Präsentation abgeliefert haben. „Manuel hat ein deutliches Votum erhalten“, bestätigt Zahler. Seine beiden Aufsichtsrats- und Bürgermeister-Kollegen Adolf Hornsteiner (Mittenwald) und Thomas Schwarzenberger (Krün) können ihm nur beipflichten. „Wir sind sehr froh, so jemanden wie Herrn Huber mit seiner Erfahrung und Kompetenz zu gewinnen“, verdeutlicht Hornsteiner. Scherzhaft fügt Schwarzenberger hinzu: „Und zum Zeitpunkt seiner Wahl hat er ja noch in Klais gewohnt.“ Was bekanntlich zu Krün gehört.

Vorschusslorbeeren

Huber wirkt, als seien ihm diese Vorschusslorbeeren ein bisschen unangenehm. „Ich hoffe, dass wir längere Zeit beieinander bleiben“, meint er in ein paar wenigen persönlichen Worten. Künftig wird er sich ums Innen-Marketing kümmern, Kontakte mit Gastgebern pflegen und die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit koordinieren. „Dieser Bereich hat sich sehr gut entwickelt“, erläutert Blandau.

Abschied aus Kochel

Huber, der von 2008 bis 2011 am FH-Management-Center Innsbruck Unternehmensführung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft studiert und mit dem Bachelor of Arts in Business abgeschlossen hatte, leitete seit 2012 die Tourist-Info Kochel. Diesen Job scheint der Familienvater offenbar gut gemeistert zu haben. Kochels Bürgermeister Thomas Holz jedenfalls lässt den Mittenwalder nur ungern ziehen. „Er hat in den vergangenen Jahren viel bewegt und uns vor allem im Bereich der so wichtigen digitalen Medien weitergebracht.“

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