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Da lässt es sich aushalten: Regina Sprenger testet im Beisein ihrer Vorstandskollegen von „Wallgau aktiv“, (v. l.) Hans Zahler und Florian Holzer,die neue Panorama-Liege auf dem Krepelschroffen.

„Wallgau aktiv“ macht‘s möglich

Droben am Krepelschroffen: Was für eine Aussicht

Aussichtshütte, ein gigantisches Panorama und neuerdings eine Holzliege zum Entspannen. Der Wallgauer Krepelschroffen hat einiges zu bieten.

Wallgau – Wer in der Puit dem rotweißrot markierten Weg Nummer 418 auf Magdalena Neuners Spuren folgt, tut für sich nicht nur körperlich und mental etwas Gutes. Er wird auf dem Krepelschroffen bei guter Witterung mit einem majestätischen Panoramablick über das ganze Obere Isartal und wuchtige Wettersteingebirge belohnt. Die verdiente Ruhe findet man nun nicht nur in der von den Wallgauer Gebirgsschützen und dem Johanniverein erbauten und am 15. Juni eingeweihten Schutzhütte, sondern auch auf einer neuen, großen hölzernen Liege. Diese lädt zum Sonnenbad mit Rundblick ein.

Das bequeme Stück wurde am Samstag von „Wallgau aktiv“ – seit einem Jahr auch Touristikverein – durch dessen Vorsitzenden Florian Holzer, Kassierin Regina Sprenger und Ausschussmitglied Hans Zahler seiner Bestimmung übergeben. Die drei Liegen – weitere stehen im Kurpark und am Haus das Gastes – hatte man in den Werkstätten der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfe in Garmisch-Partenkirchen fertigen lassen. „Das dafür benötigte Geld stammt von Spenden der Standbetreiber beim letztjährigen Wallgauer Adventsmarkt“, teilt Holzer mit. In diesem Zusammenhang weist der Vorsitzende bereits auf den nächsten Adventsmarkt der Sinne im Jahr 2020 hin.

In den Sinn kommt manchem Gipfelstürmer einiges, wenn oben die Endorphine freigesetzt werden. Einige Glücksgefühle finden reichlich Niederschlag im Gipfelbuch der Hütte. So auch eine „Ode an den Krepelschrofen“, die erfahrenes Glück und Dank in Gedichtform zum Ausdruck bringt. Im Gipfelbuch nicht zu finden ist dagegen der Einheimische und CSU-Gemeinderat Robert Kuplwieser, der zufällig bei der Übergabe bereits oben saß und den Ausblick genoss. Er feiert ein kleines Jubiläum. Heuer ist er zum 75-mal auf seinem Hausberg. „Für mich ist das mit dem gegenüberliegenden Stupfer der schönste Platz im Werdenfelser Land. In einem Jahr war ich schon 240-mal oben.“ Angesichts dieser imposanten Zahlen bräuchte der aufstrebende Kuplwieser ein eigenes Buch.

Wie gesagt: Der 1160 Meter hohe Aussichtspunkt besitzt für viele Strahlkraft – beispielsweise für einen kulinarisch versierten Wanderer. Dieser breitete auf der Veranda Porzellanschalen aus und bereitete ein Bio-Buffet. „Für meine nachfolgenden Ladies“, ließ er mit einem breiten Lächeln wissen. Sie ließen sich nicht nur das Buffet gut schmecken, sondern testeten zugleich die neuen Liegen. 

Leonhard Habersetzer

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