S-Bahn-Chaos: Ausfälle auf der Stammstrecke

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Der erste Schritt ist getan: die Familie Holzer mit (v.l.) Sissa, Linda, Florian und Helena sind stolz auf den neuen Vorraum im Café Alpenblick.

Restaurierung in 2018

Café Alpenblick auf Zukunftskurs

Die junge Generation packt an, krempelt ein wenig die Räumlichkeiten um: Während erste Arbeiten schon beendet sind, hat die Familie Holzer noch viel mit dem Gebäude vor. 

Wallgau – Eine junge Wallgauer Familie blickt in die Zukunft: Florian und Sissa Holzer investieren entgegen dem Trend groß in ihr Café Alpenblick an der Mittenwalder Straße. Der Umbau des Eingangsbereichs ist aber lediglich der erste Schritt von vielen. Denn der anvisierte Weg wird in den nächsten Jahren für die junge Familie noch sehr anspruchsvoll.

Die Kinder freuen sich über die bereits umgesetzten Änderungen mindestens genauso wie die Erwachsenen. Endlich gibt es nahe dem Wallgauer Dorfplatz eine oder mehrere Kugeln Eis direkt im Straßenverkauf. Das Fenster des Café Alpenblick hat ab sofort wie der Betrieb von 12 Uhr bis spätestens 22 Uhr geöffnet. „Je nach Witterung“, erklärt Florian Holzer. Das ist eine der vielen Neuerungen, die zurzeit nicht nur Gäste, sondern vor allem auch wieder einige Einheimische anlocken. Nur ungern erinnert sich Sissa Holzer an die bisher recht komplizierten Wege quer durch die Räumlichkeiten. „Um ein Eis zum Mitnehmen zu bekommen, mussten die Gäste früher um das halbe Haus laufen.“

Nach dem erfolgreichen Umbau des Eingangsbereichs sind die Wege jetzt verkürzt und dadurch wesentlich effizienter. Das Geschehen soll sich künftig hauptsächlich im vorderen Abschnitt des ehrwürdigen Hauses abspielen: „Wir wollen uns wieder mehr auf unser Kerngeschäft konzentrieren“, sagt Holzer und meint die Konditorei, die Eismanufaktur und die Patisserie. Für Wallgau ist die junge Familie, die mit ihren selbstgemachten Köstlichkeiten aus regionalen Produkten begeistert, ein Glücksfall. Unzählige Fortbildungen und Workshops haben die beiden besucht. Nicht nur das Eis, die Kuchen und die Torten, sondern auch die Pralinen werden nun im Haus selbst hergestellt.

Leicht hatten es die Holzers allerdings nicht. Der Umbau des Vorraums, der nun gänzlich in neuem Glanz erstrahlt, war nur der erste Schritt. „Das gesamte Haus muss in den nächsten Jahren renoviert werden.“ Die Immobilie von 1914 wird von der Familie nämlich gleichzeitig als Gästehaus betrieben. Hinter dem Gastgarten mit dem urigem Holzofen befindet sich das Lokal „Bayrish Pub“, dessen Öffnungszeiten künftig auf Freitag und Samstag reduziert werden. Der Pub wurde 2004 komplett restauriert und neu gestaltet. Dem vorderen Gastraum, in dem es neben den selbstkreierten Eisvariationen auch selbstgebackene Pizzas gibt, ist 1996 zu neuem – alten – Glanz verholfen worden. „Aber alles mit der Zeit“, sagt Holzer. 2018 sollen die Baumaßnahmen dann weiter gehen.

Josef Hornsteiner

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