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Die Schule ist einer der Schwerpunkte 2018.

Auf der Schule liegt ein Schwerpunkt

Wallgaus Jahr 2018: Das steht in der Gemeinde auf der To-do-Liste

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2017 neigt sich dem Ende entgegen. Längst haben sich die Vertreter der Gemeinde Wallgau Gedanken gemacht, welche Projekte sie im neuen Jahr in Angriff nehmen wollen. 

Wallgau– Ordner wälzen, Papierkram erledigen, Gespräche führen. Für Hansjörg Zahler (CSU) gestalten sich die letzten Tage in 2017 alles andere als staad. Aufschieben geht nicht. Wallgaus Bürgermeister muss Vorbereitungen treffen für das kommende Jahr. Die Prioritäten-Liste steht im Groben. Es geht um neue Themen, aber auch um altbekannte.

Kirchenböbl

Das Anwesen im Zentrum des Ortes ist der Dauerbrenner schlechthin. Seit vielen Jahren wird diskutiert, was mit dem Kirchenböbl passieren soll. Zuletzt hat der Gemeinderat die Grundsatzpositionen für einen Erbbaurechtsvertrag verabschiedet. Diese „werden den möglichen Interessenten nun zur Kenntnis gegeben“, sagt Zahler ohne Namen zu nennen. Bekanntermaßen handelt es sich um die Brüder Franz-Martin und Hubertus Leismüller,die das Gebäude erhalten und unter anderem eine Schaubrennerei darin unterbringen wollen. Sie müssen sich zu den Kriterien äußern. „Dann sieht man, wo es lang geht.“ Lehnen die beiden Einheimischen ab, könnte doch der Plan im Sinne des Gesundheitstourismus, der im Rahmen der Dorferneuerung erarbeitet wurde, zum Tragen kommen. Der Rathauschef hat eine klare Vorstellung: Für ihn wäre ein Neubau die „optimalste Lösung“ für die Gemeinde. Jedenfalls will er endgültig Nägel mit Köpfen machen. Zahler betont: „Es ist an der Zeit für eine Entscheidung.“

Grundschule

Das Blatt hat sich gewendet: Während vor nicht allzu langer Zeit nicht klar war, ob die Grundschule in Wallgau angesichts des Schülerschwunds zu halten ist, sieht das nun ganz anders aus. Die Zahlen entwickeln sich gut. Heißt in der Konsequenz: Der Schulsprengel in Wallgau soll erhalten bleiben. Aber Handeln ist gefragt. Auf Initiative des Elternbeirats hat die Gemeinde das Gebäude inspiziert. Auch ein privater Sachverständiger und ein Vertreter des Landratsamtes waren im Haus. Die Erkenntnis: Der Brandschutz entspricht zwar den damals genehmigten Standards, bedarf aber einer Anpassung an die aktuellen. Deshalb reagiert die Gemeinde. Wie Zahler berichtet, werden eine Gerüsttreppe als zweiter Rettungsweg sowie Feuer- und Rauchmelder installiert. Zudem stellt man Rauchabschnitte im Gebäude her. Schritte, die zum Vorhaben passen, sich 2018 dem Schulhaus besonders anzunehmen. Dazu zählt auch, im Sommer neue Fenster einzubauen. Die Kosten dafür liegen bei 80 000 Euro.

Trinkwasser

Die Bürokratie-Keule schlägt zu. Zahler kann ihr nicht entkommen – Gesetz ist Gesetz. Die Gemeinde benötigt einen wasserrechtlichen Entnahmebescheid für die nächsten 30 Jahre (übliche Laufzeit). „Der letzte ist abgelaufen“, sagt der Bürgermeister. „Wir haben mit einer Verlängerung gearbeitet.“ Seit damals haben sich die Rahmenrichtlinien allerdings verschärft, weil Wasser als Lebensmittel angesehen wird und einer hohen Qualitätssicherung unterliegt, erklärt Zahler. Wichtig bei der Erstellung des Schriftstücks sei, im Wasserschutzgebiet die so genannte 50-Tage-Linie einzuhalten. „Wir sind kurz vor der Endfassung“, verdeutlicht der Rathauschef. Das letzte Wort sprechen das Wasserwirtschafts- und Landratsamt sowie ein hydrologisches Institut. Zahler gibt sich optimistisch. Er glaubt nicht, dass eine „Verkeimung“ erkannt wird. Gleichzeitig will er das Trinkwasserschutzgebiet, das von Beweidung freizuhalten ist, klein gestalten.

Das ganze Prozedere wurmt ihn allerdings ein bisschen. Zwar handelt es sich um Allgemeinstandards, diese aber verursachen Kosten. Bei hohen Grundwasserständen könnte eine Ultraviolettanlage fällig werden – zur Desinfektion von „nichtvorhandenen Keimen“, sagt er süffisant. Jetzt heißt es abwarten, bis der Vertrag mit den Staatsforsten und dem Landratsamt geschlossen werden kann. „Wir brauchen erst eine belastbare Rechtsgrundlage.“

Straßen-Sanierung

Sie gehört zu den stark beanspruchten Fahrbahnen in Wallgau: die Flößerstraße. Deshalb bekommt sie eine neue Asphaltdecke. Eigentlich hätte das heuer schon vonstattengehen sollen, es standen aber erst noch Arbeiten an den Trinkwasserleitungen an. 2018 aber geht das Vorhaben über die Bühne.

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