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Wallgauer Weihnachtszauber auf der Sonnleiten

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Bester Stimmung sind (vorne v. l.) Brigitte Mücke, Sissi Achner, Florian Holzer, Vroni Stelzl, (hinten v. l.) Kathrina Behling, Maria Holler, Christine Sperer und Regina Sprenger.
Bester Stimmung sind (vorne v. l.) Brigitte Mücke, Sissi Achner, Florian Holzer, Vroni Stelzl, (hinten v. l.) Kathrina Behling, Maria Holler, Christine Sperer und Regina Sprenger. © Regina Berwein

Nach vier Jahren Pause wird am Wochenende, 26./27. November, wieder ein Adventsmarkt der Sinne in Wallgau Vorfreude aufs Christkind machen. Kitsch und Kommerz sollen dabei keine Chance haben. Das ist das erklärte Ziel der Organisatoren.

Wallgau – Irgendwie ist die Sonnleiten in Wallgau ohnehin schon ein magischer Ort. Die schmale Straße gesäumt von altehrwürdigen Bauernhäusern erinnern mehr an die Kulisse eines alten Heimatfilms als an ein reales Wohnviertel. Dort verwandeln die Laubbäume die Wege momentan in ein buntes Blättermeer. Eine beruhigende Herbststimmung herrscht dort oben, von wo aus der Blick auf St. Jakob betört.

Angesichts dieser Bilder denken die wenigsten gerade an Schnee, Winter oder Weihnachten. Bis auf die Herrschaften von „Wallgau aktiv“, die derzeit mit Hochdruck an einer Neuauflage des Adventmarkts der Sinne (26./27. November) arbeiten.

Diesen Verein hatte man eigens 2014 zur Organisation des ersten Adventsmarktes auf der Sonnleiten aus der Taufe gehoben. Das Konzept setzt mehr auf Besinnlichkeit, gemütliches Beisammensein, authentische Aussteller und heimisches Handwerk als auf Kommerz und Kitsch. Die Musik und weihnachtlichen Weisen hören, die feinen Leckereien schmecken, die Düfte rund um die Stände riechen und die mit Liebe gearbeiteten Waren fühlen: einfach mit allen Sinnen erleben. So lautet die Devise des Wallgauer Adventsmarktes.

Auch das Fühlen mit dem Herzen wird bei „Wallgau aktiv“ groß geschrieben. Mit viel Liebe zum Detail und kreativen Ideen wollen die Organisatoren den Markt auch heuer nach vierjähriger Pause einzigartig machen. Vorsitzender Florian Holzer zeigt sich stolz auf „seine Mädels“. „Es macht einfach Spaß, mit ihnen zusammenzuarbeiten.“

Im Februar traf man sich das erste Mal, um einen groben Fahrplan zu erstellen. Ab Sommer nahmen die Treffen zu. „Seit Oktober sind sie nicht mehr zu bremsen“, verdeutlicht Holzer, der, nebenbei erwähnt, selbst Familienvater zweier Mädels ist und das Café Alpenblick mit seiner Frau Sissa führt.

Neben dem klassischen Repertoire soll’s auch einiges Neues geben. Mehr will Holzer noch nicht verraten. Spannung muss sein. Selbstverständlich wird auch diesmal ein Nachtwächter mit von der Partie sein, der mit Laterne vom Pfarrheim zum Hirtenhäuschen spaziert und täglich den Markt schließt. Regina Berwein

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