Wamberger Leiche ist identifiziert

Wamberg - Ein Pilzsucher hatte am Sonntag, 31. Juli, östlich von Garmisch-Partenkirchen im Bereich des Ortsteiles Wamberg eine männliche Leiche gefunden. Jetzt ist sie identifiziert.

Einem ersten Hinweis gingen die Ermittler Anfang August nach. Demzufolge hätte es sich bei dem Toten um einen Einheimischen handeln können, der häufig in den Waldgebieten um Garmisch-Partenkirchen campierte. Die Überprüfungen der Kripo ergaben allerdings, dass der Mann nicht in Frage kam.

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Etwa zur selben Zeit gab ein Beamter der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen den ermittelnden Kollegen einen Hinweis auf einen 44-jährigen Mann aus Nordrhein-Westfalen. Dieser hatte den Kontakt zu seinen Eltern seit etlichen Monaten abgebrochen und hielt sich seitdem im Bereich von Garmisch-Partenkirchen auf. Er war jedoch nicht als vermisst gemeldet.

Nachdem sich diese Spur erhärtete, wurden von Kripobeamten aus Wuppertal DNA-Vergleichsproben von den Eltern des 44-Jährigen genommen und übersandt. Anschließend wurden diese im Münchner Institut für Rechtsmedizin mit den Proben des Toten verglichen. Am 24. August kam die Bestätigung aus München, dass die Untersuchung der eingereichten Vergleichsproben ergab, dass es sich bei der toten Person um den 44-jährigen Mann aus Nordrhein-Westfalen handelt.

Hinweise für ein Fremdverschulden am Tod des Mannes ergaben sich nicht.

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