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Das Organisationsteam von „24 Stunden Bayern“: (vorne v. l.) Stephanie Lindhoff, Petra Schandl, Magdalena Mayr, Hubert Wurmer, Katja Lechner, Bap Koller, (hinten v. l.) Sabrina Blandau, Judith Fidler, Jürgen Wiesneth und Petra Summer.

Jetzt beginnt die heiße Phase

Im 24-Stunden-von-Bayern-Fieber

Mittenwald - Langsam grassiert das Premierenfieber in der Alpenwelt Karwendel. In gut drei Wochen startet das erste gemeinde-übergreifende Event: die „24 Stunden von Bayern“.

Vom 25. bis 26. Juni findet in der Alpenwelt Karwendel das Wanderkultevent „24 Stunden von Bayern“ (wir berichteten) statt. Für das Organisationsteam um Projektleiter Jürgen Wiesneth hat die heiße Phase begonnen. Bei einem Pressetermin wurde am Dienstag in Mittenwald der Stand der seit August 2015 laufenden Vorbereitungen vorgestellt.

„Es ist die erste große Veranstaltung, die über die drei Orte Mittenwald, Krün und Wallgau geht“, verdeutlicht Alpenwelt-Geschäftsführerin Sabrina Blandau. „Dies bezieht sich nicht nur auf das Organisationsteam, sondern auch auf die Tag- und Nachtstrecke sowie die 65 Themen–Stationen.“ Deren Bedeutung hebt Pressesprecherin Judith Fidler hervor. „Die Stationen zeigen unser Handwerk und unseren Geigenbau, Tradition und Brauchtum, Sport, Fauna und Flora. Ein Lob an die vielen Ideengeber, Vereine, Einzelpersonen und touristischen Leistungsträger, die mit ihren Ideen und persönlichem Einsatz unseren Gästen die Vielfalt unserer Region präsentieren wollen.“

Insgesamt werden 446 im Losverfahren ausgewählte Teilnehmer aus ganz Europa an den Start gehen. Den Startschuss auf dem vor der Mittelschule am Mauthweg als Haupt-Verpflegungsstation eingerichteten Wander-Marktplatz wird die Biathlon-Doppel-Olympiasiegerin Magdalena Neuner abfeuern – für alle Teilnehmer sicher ein besonderer Höhepunkt.

Die größte logistische Herausforderung bei dieser Mammut-Veranstaltung ist die Verpflegung der rund 600 Beteiligten. Wichtig sei neben den Hauptmahlzeiten die Bereitstellung von Getränken und Snacks an der Strecke. „Hier werden wir von lokalen Gastronomen toll unterstützt“, teilt Blandau mit. „Sie bringen sich mit vielen Gerichten und Portionen ein.“

„Der Event ist kein Wettkampf, sondern eine Veranstaltung ohne Gewinner und Verlierer“, stellt Projektleiter Wiesneth klar. Denn wer sich auf einer der Stationen entlang der 70 Kilometer langen Strecke näher informieren will und dadurch Zeit verliert, wird mit einem Shuttlebus zum nächsten Ziel gefahren.

Bereits zum achten Mal finden die „24 Stunden von Bayern“ in Zusammenarbeit mit der Bayern Tourismus GmbH statt. „Die Idee dazu wurde vor zehn Jahren mit der Frage ,Was ist Wandern?‘ geboren“, verrät der zuständige Manager Bap Koller aus München. „Wir wollten mit den beteiligten Gemeinden und Regionen unserem jungen und alten Publikum die Wanderkompetenz des Ferienlandes Bayern aufzeigen. Das ist uns, wie man an den steigenden Teilnehmerzahlen erkennt (Anm. d. Red.: Bei über 2000 Bewerbern musste das Los entscheiden), mehr als gelungen. Mittlerweile ist dieser Event eine lebendige Tourismus-Schau.“

Viel Lob aus berufenem Munde, das den Organisatoren runter ging wie Öl. „Wir beginnen die 24 Stunden bereits am Freitag, 24. Juni“, berichtet Wiesneth. „Dann laden wir alle Teilnehmer und Bürger von 15 bis 20 Uhr zu einem großen Sommerfest am Wandermarktplatz vor der Schule ein.“ Interessant auch die für jedermann öffentlichen Stationen wie der Bozner Markt vor der Pilgerschänke oder die Feuerschau an der Golfalm. Blandau zeigt sich felsenfest überzeugt: „Wir werden eine hochkarätige Veranstaltung präsentieren können." Wolfgang Kunz

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