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Kämpfen für einen fairen Milchpreis: (v. l.) BDM-Kreisvorsitzender Hans Leis, Leonhard Andrae, Anton Saal, Ludwig Neuner, Brigitte Taffertshofer und Georg Miller.

BDM warnt vor Höfesterben

Uffing - Der Kampf für einen fairen Milchpreis geht weiter: Deshalb organisiert der BDM eine Protestaktion in Völlenbach – mit klarer Forderung. 

Seit Monaten fallen die Milchpreise. Inzwischen müssen sich die Erzeuger mit deutlich unter 30 Cent pro Kilo zufrieden geben. Viele Landwirte bangen um ihre Existenz. Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) organisierte daher eine deutschlandweite Protestaktion. Die zentrale Forderung: eine Regulierung des Milchmarkts.

Auch Vertreter der Organisation aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen beteiligten sich an der Aktion. Am Tiroler Hof der stellvertretenden BDM-Kreisvorsitzenden Brigitte Taffertshofer in Völlenbach (Uffing) stellten sie ein Plakat auf, auf dem steht: „Merkel, Schmidt & Hogan wollen lieber Milchbauern ruinieren als die Milchmenge reduzieren!“ Dazu erklärt der BDM in einer Pressemitteilung: „Alle Überlegungen, die größte Milchmarktkrise der letzten Jahrzehnte an den wirklichen Ursachen zu packen, nämlich an der deutlichen Ausweitung der Milchproduktion in Deutschland und der EU, werden von Bundesminister Christian Schmidt mit Rückendeckung der Kanzlerin und auf EU-Ebene mit Hinweis auf den freien Markt verhindert.“ Brigitte Taffertshofer warnt vor den Folgen: Dieser Kurs führe zu „anhaltend niedrigen Milchpreisen“, zu einer „Ausbeutung der Bauern und ihrer Familien“ und letztendlich zur Aufgabe und zum Bankrott der Höfe.

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