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Auf diesem gemeindeeigenen Grundstück an der Aschauer Straße soll der neue Dorfladen entstehen.

Gemeinderat Schwaigen segnet Bauantrag ab

Weg frei für Dorfladen

Grafenaschau – Den Bauantrag der Gemeinde Schwaigen auf Errichtung eines Dorfladens nebst Info-Zentrum an der Aschauer Straße hat der Gemeinderat des Ortes einstimmig abgesegnet.

In der Sitzung des Gremiums wurde beschlossen, den mit dem Projekt betrauten Eschenloher Architekten Anton Schönach mit der Fertigstellung des Plans zu beauftragen, den er beim Landratsamt Garmisch-Partenkirchen zur Genehmigung einreichen wird. Eine weitere Entscheidung des Gemeinderates über das Vorhaben ist nicht mehr nötig.

Der neue Laden wird auf einem gut 2000 Quadratmeter großen Grundstück der Kommune entstehen und verfügt über eine Verkaufsfläche von 175 Quadratmetern, zudem gibt es einen Touristik-Bereich mit etwa 25 Quadratmetern. Im Dachgeschoss ist eine Wohnung mit rund 90 Quadratmetern sowie einem weiteren Raum für den Touristiksektor mit interaktiven Angeboten für Besucher vorgesehen: „In diesem Zusammenhang sind wir in Kontakt mit der TU München, die uns sehr gut zuarbeitet“, erklärt Bürgermeister Hubert Mangold (parteilos).

    Insgesamt schlägt das Gebäude mit 990 000 Euro reinen Baukosten zu Buche, wobei die Kommune 182 400 Euro an Zuschuss durch die Leader-Förderung erhalten wird. Dies hat die Leader-Arbeitsgruppe im Garmisch-Partenkirchner Landratsamt dieser Tage entschieden (wir berichteten). „Wir können aber erst bauen, wenn der Bewilligungsbescheid für die Förderung vorliegt“, sagte Mangold weiter. „Wir dürfen zwar die Ausschreibungen machen, aber noch keine Arbeiten vergeben.“ Auch seitens der Förderung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums seien Gelder für das touristische Informationszentrum zu erwarten.

    Mit dem Neubau fallen mehrere Parkplätze für die Rathausbesucher weg: „Da werden wir eine Lösung finden“, ist sich der Gemeindechef sicher. Rund um den Dorfladen würden für die Kundschaft neue entstehen – sowie drei weitere für das Personal. Überdies ist an eine Verlegung der Bushaltestelle an der Aschauer Straße um etwa 30 Meter in Richtung Süden gedacht. Auf die Frage von Markus Jais, ob genügend Abstellraum für den Mieter im ersten Stock vorhanden sei, meinte Mangold: „Der Heizungsraum im Keller hat 30 Quadratmeter, da kann man leicht noch ein Abteil reinbauen.“ Bürgermeister Mangold rechnet mit der Fertigstellung des Ladens bis Herbst 2017.

Heino Herpen

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