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Im Kreis ihrer Fans: Beim Rennen in Pokljuka bekam Magdalena Neuner (3. v. l.) Besuch von ihrem Fabnclub, zu dem auch (v. l.) Christoph Reindl, Roland Sedlasch, Eva und Walter Möslein sowie Andreas Bundschuh gehören.

Ein Weltstar zum Anfassen

Wallgau - Auf ihre Wallgauer Fans kann sich Biathlon-Star Magdalena Neuner verlassen. Rund 30 davon brüllten sie in Pokljuka zum Sieg.

So nah wie Eva und Walter Möslein kommen nur wenige Menschen an Magdalena Neuner heran. Für die beiden Wallgauer ist und bleibt sie ein Weltstar zum Anfassen. Auch für die Mösleins hat die Saison begonnen - die aktive Zeit für den Magdalena-Neuner-Fanclub, der inzwischen rund 750 Mitglieder in ganz Europa hat. Denn jedes Jahr unterstützen die Mitglieder die Wallgauerin so oft es geht an den Wettkampf-Loipen. Am vergangenen Wochenende machten sich die Mösleins zusammen mit 30 weiteren Biathlon-Fans auf den Weg zum Rennen ins gut 530 Kilometer entfernte Pokljuka.

Und in Slowenien fand die Ausnahme-Sportlerin sogar Zeit für einen kleinen Ratsch mit ihren Anhängern. „Sie war total entspannt und gut drauf“, erzählt Eva Möslein. Und das schon vor dem läuferisch sehr starken Wettbewerb am Samstag. Denn bereits am Freitagabend schauten ihre Freunde im Hotel der deutschen Athleten vorbei - das liegt genau neben der Unterkunft des Fanclubs im slowenischen Bled, 25 Kilometer entfernt von Pokljuka.

Die direkte Nachbarschaft mit den Sportlern war angeblich purer Zufall. „Wir sind jedes Mal in der Pension“, sagt Möslein. Bereits drei Mal feuerte der Fanclub die Doppel-Olympiasiegerin bei den Wettbewerben in Slowenien an. „Bei der ersten Buchung wussten wir gar nicht, dass wir neben dem deutschen Haus sind.“ Praktisch ist es aber allemal. So konnten die Wallgauer mal eben schnell rüberlaufen und Magdalena noch viel Glück wünschen. Geholfen hat es anscheinend.

Denn der 7,5-Kilometer-Sprint wurde für die Neuner-Fans zum Jubeltag. Mit dem eigenen Plakat standen sie direkt neben dem Zieleinlauf und erlebten den Sieg der 23-Jährigen hautnah mit. Deswegen fahren sie so gern nach Pokljuka. „Man steht viel näher an den Sportlern dran und kann sich auf dem Renngelände frei bewegen“, meint Eva Möslein. Bei anderen Wettkämpfen sei der Menschenauflauf deutlich höher und die Sicherheitsvorkehrungen dementsprechend viel schärfer. Die Isartaler sorgten an der Loipe für gute Stimmung. „Wenn Magdalena in der Loipe ist, geht’s richtig los.“ Selbst bei der Fernseh-Übertragung wurden sie erwähnt, und Neuner bedankte sich über das Mikrofon bei ihren mitgereisten Anhängern. „Das war wirklich nett“, sagt die Schriftführerin des Fanclubs.

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