Zwei Fälle innerhalb von zwei Tagen

Wildernde Hunde: Jäger muss schwer verletztes Reh erschießen

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Uffing/Eschenlohe - Zwei Mal haben Hunde im nördlichen Landkreis Garmisch-Partenkirchen zuletzt Wild gehetzt – in einem Fall mit tragischem Ende für ein Reh: Der Hund verletzte das Tier in Uffing nach Polizeiangaben so schwer, dass ein Jäger es von seinen Qualen erlösen musste.

Der Hund hetzte das Reh am Silvestertag gegen 12.50 Uhr im Bereich Aichale. Eine Uffingerin hatte ihren Hund abgeleint, als dieser auf ein Reh in der Nähe aufmerksam wurde, dieses verfolgte und schließlich erwischte. Die Polizei ermittelt gegen die Uffingerin wegen des Verdachts der Jagdwilderei und eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Bereits am Freitag hatte der entlaufene Hund eines Ohlstädters in Wengwies (Eschenlohe) gegen 13 Uhr einem Hirsch nachgestellt – vor den Augen eines Jägers und eines Jagdgasts. Diese fingen das Tier ein und brachten es zur Murnauer Polizei. Da die Beamten den Hund, der keinen Chip aufwies, nicht zugeordnen konnten, übergaben sie diesen einem Mitarbeiter des Tierheims Garmisch-Partenkirchen. Der Besitzer meldete sich später am Tag bei der Polizei, da ihm der Hund entlaufen war. Den Ohlstädter erwartet ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Jagdwilderei.

Rubriklistenbild: © dpa

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