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CSU will Funpark im Hexenkessel

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Künftig ein Funpark für Snowboarder? Die CSU bringt den „Hexenkessel“ nahe des Kreuzeckhauses ins Spiel.  foto: kornatz
Künftig ein Funpark für Snowboarder? Die CSU bringt den „Hexenkessel“ nahe des Kreuzeckhauses ins Spiel. foto: kornatz

Garmisch-Partenkirchen - Einen neuen Park für Freestyle-Skifahrer und Snowboarder kann sich die CSU-Fraktion im Classic-Gebiet vorstellen. Für sie rückt der Hexenkessel ins Visier, nachdem der Park auf der Zugspitze schließt.

Mit dem „Fun“ ist es auf der Zugspitze erstmal vorbei. Zumindest für Snowboarder und Freestyle-Skifahrer. Die Bayerische Zugspitzbahn (BZB), schließt zur Wintersaison 2012/13 den Funpark.

„Schade, weil im Winter dann schon was verloren geht“, sagt CSU-Fraktionsvorsitzende Elisabeth Koch. Den „Fun“-Faktor auf den Pisten der Region will die Politikerin erhalten. Deshalb hat sie sich per Brief an Garmisch-Partenkirchens Bürgermeister Thomas Schmid (CSB) gewandt. Der Rathaus-Chef ist der Aufsichtsratsvorsitzende der BZB. „Wir möchten einfach wissen, ob es möglich ist, im Classic-Skigebiet einen Funpark für Snowboarder und Freestyler zu errichten“, sagt Koch.

Sogar eine Idee für ein passendes Areal hat die Politikerin bereits. Sie und ihre Kollegen könnten sich vorstellen, dass sich der „Hexenkessels“ eignet. „Von der Geländeform würde sich dieses Gebiet anbieten.“

Zudem könnten dann die bestehenden Beschneiungsanlagen im Classic-Gebiet noch effizienter genutzt werden. Die problemlose Erreichbarkeit dieser Skipisten ist für die CSU-Fraktion ein weiterer Grund, der für eine Installation von Step-up, Kicker oder Corner spricht.

Nun sollen die Möglichkeiten ausgelotet werden. Im Moment laufen die Planungen bei der BZB tatsächlich auf Hochtouren. Wo genau der Standort eines neuen Funparks sein könnte, dazu wollte sich Pressesprecherin Verena Lothes nicht äußern. „Das soll keine Schnellschussaktion werden, sondern ein gut überlegtes Konzept.“ Geduld ist also gefragt. Denn so wie es aussieht, werden Snowboarder und Freestyle-Skifahrer erst zur Wintersaison 2013/14 auf einer neu geplanten Anlage wieder ihren „Fun“ haben.

Matthias Strehler

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