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Florian Lempert kandidiert für den Landrat.

„Wir müssen umsteigen“ - Florian Lemperts Fahrplan für die Zukunft

Die Sonne scheint, der frische Schnee auf den Bergen glitzert. „Kein Wunder, dass solche Bedingungen wie ein Magnet auf unsere Region wirken“, beobachtet auch der CSU-Landratskandidat Florian Lempert.

Ohne Stau und Stress auf die Piste? „Das geht“, ist Lempert überzeugt, „wenn wir begreifen, dass eine Fahrt mit dem Zug keine Last ist, sondern Lust macht“. 

An Attraktivität dazugewinnen könne seinen Worten nach der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) zum Beispiel durch den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke von München nach Garmisch-Partenkirchen, „und dann im zweiten Schritt die Werdenfelsbahn im Halbstundentakt fahren zu lassen“, so der 31-Jährige (Die Werdenfelsbahn verbindet die Zugspitz-Region mit der Landeshauptstadt). In Zukunft mehr auf die Schiene zu setzen und hier die Angebote zu erweitern, sei seinen Worten nach der „Schlüssel zur Verkehrswende.“ Und: „Wenn wir es schaffen, dass auch die täglichen Pendler vom Auto auf die Bahn umsteigen, besteht die Chance, raus aus dem Stau-GAU zu kommen und unsere Anwohner nachhaltig zu entlasten.“

Apropos Pendler: Jeden Tag, so hat der CSU-Landratskandidat recherchiert, verlassen 9.000 Bürgerinnen und Bürger den Landkreis Garmisch-Partenkirchen, um zu ihrer Arbeitsstelle zu fahren. Lempert fordert deshalb: „Wir müssen es schaffen, dass wir neue, wohnortnahe Arbeitsplätze ansiedeln, um den Menschen langes Pendeln zu ersparen.“

CSU-Landratskandidat Florian Lempert will Unternehmen anlocken

Heimatnah leben und arbeiten, das bedeutet weniger Stress für viele Beschäftigte und eine Entlastung für die Umwelt. „Wir müssen die Ansiedlung von neuen Betrieben in unserem Landkreis aktiv fördern. Nur so können auch langfristig Arbeitsplätze geschaffen werden, die dann dem Pendler ermöglichen, nicht nur in der Heimat zu wohnen, sondern auch zu arbeiten“, ist der CSU-Landratskandidat überzeugt. Dazu sei es notwendig, die Daten der Pendler sowie Ihre Berufe und Berufswünsche zu erfassen, um später Handlungsstrategien entwickeln zu können. Erste Schritte habe er dahingehend bereits unternommen, versichert Lempert.

Wohnortnahe Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen, „ist nicht nur deswegen wichtig für unsere Region“, sagt der 31-Jährige, „sondern auch, weil diese Betriebe durch die Gewerbesteuer für eine bessere Finanzausstattung unserer Kommunen sorgen“. „Wenn wir es schaffen, eine gesunde Mischung aus bodenständigen und soliden kleinen und mittelständischen Betrieben bei uns anzusiedeln, werden wir als Region auch wirtschaftlich erfolgreicher und bieten vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine bessere Lebensqualität, weil sie nicht kilometerweit für ihren Job unterwegs sein müssen.“

Doch was nützt ein guter, wohnortnaher Arbeitsplatz, wenn das Dach über dem Kopf fehlt? „Auch diesbezüglich besteht enormer Handlungsbedarf“, sagt Lempert.

Lempert: "Diesem Trend müssen wir unbedingt einen Riegel vorschieben"

Es könne nicht sein, dass die soziale Frage, wie bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann, langfristig ungelöst bleibt. Drastisch steigende Mieten, Luxussanierungen und Spekulationen mit Wohnraum führten dazu, dass Menschen bei uns keine Bleibe mehr bekommen. „Diesem Trend müssen wir unbedingt einen Riegel vorschieben“, fordert der CSU-Landratskandidat.

Angesichts der aktuellen Wohnungsnot „ist effektives und wirkungsvolles Handeln gefragt“. Dass in vielen Kommunen im Landkreis die Zweitwohnungssteuer von neun auf 20 Prozent der Jahresrohmiete erhöht worden ist, sei ein erster wichtiger und richtiger Schritt, so Lempert.

Gesetze und Beschlüsse alleine würden seiner Ansicht nach nicht ausreichen.

Lempert schlägt vor, mit heimischen Handwerksbetrieben zu kooperieren und neue günstige Wohnungen zu bauen sowie die Grundstückseigentümer mit ins Boot zu nehmen. Denn vor allem für Menschen mit niedrigerem bzw. durchschnittlichem Einkommen seien bezahlbare Wohnungen essenziell. Er hat hierzu schon zusammen mit dem bayerischen Bauminister Hans Reichhart (CSU), ein Konzept entwickelt, das in vielen Kommunen überregional diskutiert und bald umgesetzt werden soll.

„Dafür setze ich mich aus ganzem Herzen für unseren Landkreis ein, mit aller Kraft, zu jeder Zeit“, so der CSU-Landratskandidat. Mehr über die Ziele und Visionen des 31-Jährigen Seehauseners gibt es auch unter: www.florian-lempert.de.

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