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Künftiger Baugrund: Auf dieser Fläche will die Kommune aktiv werden.

Gemeinde plant 16 Wohneinheiten 

Eschenlohe baut für finanziell Schwächere

Der Wohnungsbau ist im Moment in vielen Orten ein Top-Thema. Nun wird auch die Gemeinde Eschenlohe aktiv. Wenn alles klappt, entstehen an der Murnauer Straße auf zwei Gebäude verteilt insgesamt 16 Einheiten verschiedener Größe. Das Angebot soll sich an wirtschaftlich schwächere Haushalte richten.

Eschenlohe – Die Kommune will, wie Bürgermeister Anton Kölbl (CSU) mitteilt,  dabei ein kommunales Wohnbauförderprogramm nutzen. Sie möchte sich ihrer Verantwortung nicht entziehen und mit dem Projekt die weggefallenen Gemeindewohnblöcke an der Mineckstraße ersetzen. Die neuen Immobilien sollen an der Murnauer Straße gegenüber den bereits vorhandenen gemeindeeigenen Wohnblöcken errichtet werden. Also dort, wo bis vor kurzem der Wertstoffhof stand. Dieser war vor ein paar Monaten umgezogen.

„Die bestehenden Häuser sind auch schon in die Jahre gekommen“, sagt Kölbl. Es gibt Überlegungen, den jetzigen Bewohnern ein Vorrecht zu gewähren, in den neuen Blöcken Wohnungen zu mieten, um irgendwann die vorhandenen komplett zu sanieren. Zur Debatte steht außerdem, eine zentrale Wärmeversorgung zu schaffen, da alle Gebäude nah beieinander liegen werden.

Doch das Neubau-Projekt befindet sich noch relativ am Anfang.  Zuletzt sollte der Gemeinderat in nicht öffentlicher Sitzung einen Architekten auswählen. Dieser soll nun Pläne für den Zuschussantrag ausarbeiten, den man anschließend auf den Weg bringt. Je nachdem, wann die Förderzusage eintrifft und wie sich die Finanzlage zu diesem Zeitpunkt darstellt, wird die Gemeinde das Vorhaben angehen. Auch der Bebauungsplan „Östlich der Murnauer Straße“ muss bis dahin rechtsgültig sein.

Falls das Projekt aus finanzieller Sicht doch eine Nummer zu groß werden sollte, will die Kommune den Umfang auf einen Wohnblock abspecken. „Alles hängt von der noch zu erstellenden Kalkulation ab“, betont der Rathauschef. Doch die Konditionen seien angesichts der niedrigen Zinsen günstig. Ein finanzielles Limit habe sich der Gemeinderat nicht gesetzt, erklärte Kölbl auf Nachfrage. Bewerber für die Wohnungen gebe es bis dato noch nicht.

Roland Lory

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