Das neue Verwaltungsgebäude (rot) wird auf Höhe des Eisstadions gebaut. Der Altbestand (gelb) wird abgerissen, wodurch Platz für einen Hotel-Neubau entsteht. grafik: Holzapfel

Zugspitzbahn investiert 1,8 Millionen Euro

Garmisch-Partenkirchen - Nach zahlreichen Investitionen nimmt die Zugspitzbahn weitere 1,8 Millionen Euro in die Hand, um ein modernes Verwaltungsgebäude zu realisieren.

Kreuzeck- sowie Hausbergbahn sind erneuert, ebenso der Kreuzjochlift, der nun Kandahar-Express heißt. Die Beschneiung des Skigebiets Garmisch-Classic ist auf aktuellem Stand, auf der Zugspitze stehen mittlerweile zwei Sessellifte - der Investitionsstau bei der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB) wird merklich kleiner. Jetzt nimmt das Unternehmen weitere 1,8 Millionen Euro in die Hand, um ein modernes Verwaltungsgebäude zu bauen.

„Der Spatenstich soll im Frühjahr 2014 erfolgen, damit wir im Herbst einziehen können“, sagt Matthias Stauch. Bis es soweit ist, müssen der Kaufmännische Vorstand und seine Kollegen aber vor allem eisenbahnrechtliche Fragen klären. Im Zuge des Neubaus, der auf Höhe des Garmisch-Partenkirchner Eisstadions entsteht, werden die Gleise der Zahnradbahn verkürzt. Hintergrund dieser Aktion ist, dass die frei werdenden 2500 Quadratmeter an der Olympiastraße anderweitig genutzt werden können.

Dort soll ein BZB-Budget-Hotel - eine Herberge mit moderaten Preisen - angesiedelt werden. „Damit könnten wir schöne Packages schnüren, das hat seinen Reiz“, betont Stauch. Die Nachfrage nach Ein- bis Zwei-Tages-Touren sei vorhanden, allerdings könne das Unternehmen diese in den Unterkünften vor Ort bislang nur bedingt befriedigen.

Während dieses Vorhaben noch in den Kinderschuhen steckt, sind die Pläne für das neue Verwaltungsgebäude schon sehr konkret: „Die Idee ist, es wie eine unserer Talstationen zu gestalten, um den Wiedererkennungswert zu erhöhen“, erklärt der Kaufmann. In das Haus ziehen nämlich nicht nur 35 Mitarbeiter ein, an seiner Seite entsteht ein neuer Bahnsteig mit entsprechenden Wartezonen. Das Vorhaben, die BZB-Gleise in den Garmisch-Partenkirchner Bahnhof zu integrieren, wird damit ad acta gelegt. „Das allein hätte fünf Millionen Euro gekostet“, unterstreicht Stauch. tab

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