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Ihr Herz für die Zugspitze entdecken immer mehr asiatische Touristen.

Thailändische Seifenoper wurde auf Deutschlands höchstem Berg gedreht

Zugspitze zieht asiatische Gäste an

Garmisch-Partenkirchen - Die Zugspitze zieht immer mehr Gäste aus dem asiatischen Raum an. Die Steigerungsraten belaufen sich auf 20 Prozent. Sie sind das Ergebnis zahlreicher Marketing-Maßnahmen.

Die Zugspitze findet bei Individual- und Gruppenreisenden vor allem aus Thailand, Taiwan, Indien, China und Südkorea – den so genannten TICK-Staaten – immer größeren Anklang. In diesem Jahr erwartet die Bayerische Zugspitzbahn aus diesem Teil Asiens mehr als 50 000 Individual- und Gruppenreisende. 2015 waren es etwa 42 000 Besucher. Dabei kommen die Gäste aus den TICK-Staaten bislang vorwiegend von April bis Oktober. Die Tendenz geht allerdings hin zu einer ganzjährigen Nachfrage.

„Dieses Ergebnis ist auf die kontinuierliche Marktbearbeitung der vergangenen 15 Jahre zurückzuführen, sagt Klaus Schanda, Leiter Marketing und Vertrieb bei der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB). „Von nichts kommt nichts. Wir sind regelmäßig vor Ort und zeigen Präsenz bei Workshops und Messen, leisten gezielt Pressearbeit und lancieren Werbekampagnen sowohl auf dem klassischen Anzeigenmarkt als auch im Social Media-Bereich. Insgesamt haben wir dafür in den letzten 15 Jahren einen sechsstelligen Betrag investiert.“

Im vergangenen Jahr wurden auf der Zugspitze sogar Teile einer erfolgreichen thailändischen Seifenoper gedreht. „Die Resonanz auf die Bilder von Deutschlands höchstem Berg war überwältigend. Reiseveranstalter erkundigten sich nach dem exakten Drehort und wollten Touren dorthin anbieten. Auch die thailändische Prinzessin zählt als großer Fan dieser Serie mittlerweile zu unseren Gästen“, erzählt Schanda.

Direkte Konkurrenz zu internationalen Metropolen

Dabei sind die Zugspitze und die Angebote der BZB nicht nur für das klassische Gruppengeschäft interessant. Immer mehr Individualgäste und Firmenkunden entdecken Deutschlands höchsten Berg für sich. Mittlerweile halten Versicherungen, Banken oder Industrieunternehmen aus dem Fernen Osten Veranstaltungen mit bis zu 1600 Personen auf der Zugspitze ab. Gemeinsam mit dem Flughafen München hat es sich die Bayerische Zugspitzbahn zur Aufgabe gemacht, München und die Zugspitze als starke MICE-Destination (Meetings, Incentives, Conferences, Events) zu positionieren. Dabei stehen die bayerischen Partner in direkter Konkurrenz zu internationalen Metropolen wie Barcelona oder Mailand. „Der Erfolg gibt uns Recht. Wir können uns nicht einfach nur auf dem Erfolg im Inland ausruhen. Die Kooperation mit dem Flughafen ermöglicht es uns, dass wir uns als Leistungsträger überhaupt im Ausland präsentieren können. Der Airport schafft Plattformen und finanziert diese mit. Auf der anderen Seite profitiert er von unserem Renommee im Ausland. Denn auch international ist die Zugspitze bereits eine Marke mit hohem Bekanntheitsgrad“, meint Schanda.

Zugspitze auch bei arabischen Gästen hoch im Kurs

Neben den steigenden Gästezahlen aus Fernost zählt die Zugspitze auch bei arabischen Touristen nach wie vor zu den Top-Destinationen in Europa. Ähnlich wie die Gäste aus den TICK-Staaten schätzen die jährlich mittlerweile rund 40 000 Besucher aus Ländern wie den Emiraten, Saudi-Arabien und Kuweit die verhältnismäßig kühlen Sommertemperaturen und das einmalige Bergerlebnis auf Deutschlands höchstem Gipfel. „Unser Ziel ist es nicht eine Mono-Destination zu werden und uns nur auf einzelne Gästegruppen zu fokussieren. Allerdings birgt der ausländische Markt weiterhin Potential zum Ganzjahresmarkt. Nicht nur die Aussichtsplattform AlpspiX, sondern auch der Hausberg im Winter und der Wank im Sommer erfreuen sich immer größerer Beliebtheit bei internationalen Gästen“, sagt Schanda. Die Konsumfreudigkeit der ausländischen Gäste bringt eine enorme Wertschöpfung für die gesamte Destination – gerade im Bereich Shopping und Gastronomie. Profiteure sind aber auch die Gastgeber. „Wie der aktuelle Tourismusbericht von Garmisch-Partenkirchen bestätigt, steigt auch der Anteil an Übernachtungsgästen aus China um knapp neun Prozent“, so Schanda.

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