Hammer-Urteil im Diesel-Skandal gegen VW: BGH-Entscheidung ist gefallen

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Hat sich auf die Reise begeben: die schwimmende Insel auf dem Riegsee.

Besteht Handlungsbedarf?

Riegsee: Insel sitzt an zwei Ecken fest

Riegsee - Die vor eineinhalb Wochen an der Aidlinger Badebucht vor Anker gegangene, schwimmende Riegsee-Insel sitzt fest. Die Zuständigen wollen nun klären, ob überhaupt Handlungsbedarf besteht.

Für die Fischlein ist der neue Unterschlupf ein wahres Paradies, für die Zuständigen eher ein großes Problem. Am Mittwochabend wurde die schwimmende Insel auf dem Riegsee von einem von der Wasserwacht organisierten Taucher unter die Lupe genommen; mit folgendem Ergebnis: Das neuesten Schätzungen zufolge nicht 1000 sondern 1500 bis 1700 Quadratmeter große Eiland, das nach einem Unwetter vor eineinhalb Wochen auf Reisen und am Aidlinger Badeplatz vor Anker gegangen war, sitzt hauptsächlich an der nordöstlichen und an der südöstlichen Ecke fest. „Auf zirka 300 bis 400 Quadratmetern hat sie Berührung mit dem Grund“, sagt Horst Hofmann vom Wasserwirtschaftsamt. Die restliche Unterseite der rund 70 auf 30 Meter großen Insel ist weitgehend frei. „Man könnte nun versuchen, diese Stellen zu entfernen, damit sie sich weiter zum Ufer hin bewegt, um sie dort dann festzumachen“, meint Hofmann. Dabei besteht allerdings das Problem, dass es auf der ganzen Insel keine Befestigungsmöglichkeiten mehr gibt, da die Bäume nach der letzten „Segeltour“ vor drei Jahren gefällt worden waren.

Befestigen, beseitigen, bewegen - die Ideenwerkstatt zum Insel-Problem ist mittlerweile groß (wir berichteten). Doch wie man’s dreht und wendet, nach Meinung von Hofmann seien alle Lösungen nicht nur mit großem Aufwand, sondern auch mit nicht zu verachtenden Kosten verbunden. Um sich Klarheit darüber zu verschaffen, was man will, möchte er alle Beteiligten, also die Gemeinden Riegsee und Murnau, die Polizei, die Wasserwacht und das Wasserwirtschaftsamt, so schnell wie möglich an einen Tisch holen.

Eins steht allerdings jetzt schon fest. Das Betreten der Insel stellt eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar. Davon hat sich Hofmann vor zwei Tagen persönlich überzeugt. „Da sind überall Löcher drin und es ist sehr schwabblig.“ (sp)

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