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Zwei Stunden blieb die Bundesstraße 23 zwischen Echelsbach und Gschwendt komplett für den Verkehr gesperrt.

Kollision auf der Bundesstraße 23

Zwei Schwerverletzte und 25.000 Euro Schaden

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Bad Bayersoien - Ein schwerer Unfall hat sich am Freitag nahe Bad Bayersoien ereignet. Zwei Frauen wurden schwer verletzt. Rund 25.000 Euro Schaden entstanden. 

Wäre die Leitplanke nicht gewesen – der Unfall hätte schlimm ausgehen können. Noch schlimmer. Denn auch so waren die Folgen gravierend: Zwei Frauen wurden bei der Kollision am Freitag nahe Bad Bayersoien schwer verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 25 000 Euro.

Gegen 11.30 Uhr war eine Augsburgerin (69) mit ihrem Fiat Pkw in südlicher Richtung auf der Bundesstraße 23 unterwegs. Zwischen den Ortsteilen Echelsbach und Gschwendt geriet sie laut Polizei aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Die entgegenkommende Fahrerin, eine 49-Jährige aus Bayerisch Gmain im Berchtesgadener Land, versuchte noch, mit ihrem Pkw Ford nach rechts auszuweichen und prallte in die rechte Leitplanke. „Gott sei Dank, muss man sagen“, sagt Christian Walser, Polizeihauptmeister in der Inspektion Murnau. Ohne die Begrenzung „wäre sie hinausgeschossen“ – und möglicherweise frontal gegen einen Baum gerast. So stießen die Autos an ihren jeweils linken Seiten zusammen. Die Augsburgerin brachte der Hubschrauber in die Unfallklinik Murnau, die 49-Jährige wurde im Rettungswagen ebenfalls nach Murnau transportiert. An beiden Pkw entstand Totalschaden.

Die B23 blieb für zwei Stunden gesperrt. Die Feuerwehren Rottenbuch und Bad Bayersoien regelten den Verkehr. Dennoch entstand ein erheblicher Rückstau.

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