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Marco Ströhlein sucht den Sommerhit im Oberland. Foto: fkn

Zwischen Veranstaltungen und Volksmusik

Garmisch-Partenkirchen - Marco Ströhlein, der neue Senderleiter von Radio Oberland, hat viele Ideen. Trotz aller Umstrukturierungen will er aber an bewährten Sendungen wie Eishockey und Volksmusik festhalten.

Nach Jahren in Uruguay und Spanien „war ich auf der Suche nach einem Ort, an dem ich länger leben möchte“. Dass dieser Standort in Deutschland sein sollte, stand für Marco Ströhlein schon aus familiären Gründen fest, schließlich lebt seine Tochter in Köln. Fündig wurde der Moderator in Garmisch-Partenkirchen - „die Landschaft hat’s mir angetan“ -, wo er mittlerweile als Senderleiter von Radio Oberland fungiert. Weniger das redaktionelle Tagesgeschäft als vielmehr Veranstaltungen und Marketing sind die Bereiche, um die sich der 37-Jährige kümmern wird.

„Wir wollen den Eventbereich wieder beleben“, betont Dr. Peter Samstag, Geschäftsführer des Radiosenders. Nachdem Ströhleins Vorgänger Johannes Krause - „ein sehr guter Mann“ - sich in Richtung Fernsehen verabschiedet hatte, war Samstag froh, dass der gebürtige Hesse gerade auf der Suche nach einer neuen Herausforderung war. „Wir haben uns vor ein paar Jahren mal im Urlaub kennengelernt“, erzählt der Rechtsanwalt. Ströhlein, der vor einigen Jahren öfters im Fernsehen moderiert hat, wie „Tabaluga TiVi“, „Bravo TV Supershow“ oder „Auf Reisen“, ist nicht Vollzeit am Marienplatz anzutreffen. „Er hat eine Zweidrittel-Stelle“, sagt Samstag. Ansonsten arbeitet er als Moderationscoach für Gruppen sowie Einzelpersonen und moderiert Messen, Galas und andere Veranstaltungen. „Das sind alles Dinge, die uns nur zu Gute kommen können“, meint Samstag.

Seine Fähigkeiten bringt Ströhlein, der sich noch mit der Region und ihrem Brauchtum vertraut macht, bei der geplanten Oberland-Städtetour mit Frühschoppen oder bei der Suche nach dem Oberland-Sommerhit. Daneben „wollen wir langfristig einen Platz für Comedy in unserem Programm finden“, verrät der Senderleiter. Noch suchen er und seine Kollegen - im Sender arbeiten neun Festangestellte und zehn Freie - allerdings nach dem passenden Akteur, der schließlich zu uns passen muss“. Bei allen Neuerungen steht für Ströhlein aber fest dass er an Bewährtem festhalten will. Dazu zählt er Eishockey und Volksmusik: „Das hat einen gewissen Kultstatus.“ Auch wenn diese „sehr personalaufwändigen“ Bereiche wieder auf dem Prüfstand stünden, erhält er Rückendeckung von Samstag: „Wir haben hier ein Hörerpotenzial, deshalb halten wir schon aus Überzeugung daran fest.“ (tab)

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