Eine große Baustelle ist derzeit der städtische Kindergarten in Penzberg. In drei Bauabschnitten wird die Einrichtung erweitert, saniert und umgebaut. Im Bild: der entstehende Neubau. Der alte Haupteingang wurde verlegt.
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Eine große Baustelle ist derzeit der städtische Kindergarten in Penzberg. In drei Bauabschnitten wird die Einrichtung erweitert, saniert und umgebaut. Im Bild: der entstehende Neubau. Der alte Haupteingang wurde verlegt.

Städtische Kindergarten am Daserweg

Kita-Baustelle läuft planmäßig

  • Franziska Seliger
    vonFranziska Seliger
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Seit dem vergangenen Sommer ist der städtische Kindergarten am Daserweg in Penzberg eine Großbaustelle. Rund sechs Monate später schreiten die Arbeiten planmäßig voran. Doch bis sie abgeschlossen sind, wird es noch eine Zeit länger dauern.

Penzberg – Drei Jahre Baustelle in drei Bauabschnitten. So lautet der Plan zur Erweiterung, zur Sanierung und zum Umbau des städtischen Kindergartens.

Im ersten Abschnitt entsteht ein dreigeschossiger Neubau mit 600 Quadratmetern Nutzfläche neben dem alten Haupteingang. Platz finden sollen im Erdgeschoss eine Krippengruppe, ein Kinderwagenraum und eine Küche. Im Keller, der laut Veronika Friebel vom Bauamt der Stadt ein vollwertiges Untergeschoss werde, sind ein Kreativraum, eine Bücherei und die Technik geplant sowie im Obergeschoss Personalräume und ein Elternsprechzimmer.

Wie Bauamts-Mitarbeiterin Friebel auf Nachfrage weiter mitteilt, sind die Kelleraußenwände des Neubaus mittlerweile fertiggestellt. Auch die Bodenplatte sei aufgebracht. Wie Friebel erklärt, habe der Neubau den Effekt, dass der Innenhof des Kindergartens künftig geschlossen sein werde. Besucher werden nicht mehr durch ein Gartentor und den Innenhof zum Eingang gehen. Während der Betrieb im hinteren Bereich des Bestandsgebäudes weiterlaufe, sei der vordere Teil Richtung Parkplatz derzeit komplett geräumt. Hier seien bereits Sanierungsarbeiten an den Installationen durchgeführt worden. Ein provisorischer Zugang in die Einrichtung wurde geschaffen.

Derzeit, so Friebel, liefen Mauerarbeiten im Untergeschoss des Neubaus. „Dann wird das Erdgeschoss Stück für Stück hoch gebaut.“ Im Altbau würden Wände teilweise versetzt, um den Grundriss der Räume zu ändern.

Innerhalb der Einrichtung umziehen, müssten die verschiedenen Gruppen vorerst nicht. Das stünde erst in ein paar Monaten an. Wegen der phasenweisen extremen Kälte in diesem Winter habe es zwar „leichte Verzögerungen“ bei den Erdarbeiten gegeben. Trotzdem sei man nahezu im Zeitplan.

Wie Stadtbaumeister Justus Klement sagt, soll der erste Bauabschnitt voraussichtlich im Herbst abgeschlossen sein. Die „Nutzungsaufnahme“ sei für September geplant.

In den zwei weiteren Bauabschnitten werden – wie berichtet – die südlichen Bereiche und der Turnraum im Westen sowie der nördliche Bereich saniert und umgebaut. Im Norden soll ein Spielbereich für Krippenkinder entstehen sowie auf einer von der Stadt neu erworbenen Wiese im Süden eine Kletterturmanlage. „Der Abschluss der gesamten Maßnahme ist für September 2023 geplant“, so Klement.

Nach derzeitigem Stand investiert die Stadt in dieses Projekt 4,16 Millionen Euro. An dieser Summe habe sich bisher keine große Veränderung ergeben, sagte Klement. Die Regierung von Oberbayern beteiligt sich mit 1,24 Millionen Euro.

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