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Die Kandidaten der FW Petershausen mit dem Spitzentrio um Bürgermeisterkandidat Marcel Fath (8.v.r.) sowie FW-Chef Josef Mittl und Fraktionsvorsitzende Andrea Stang (links daneben).

Kommunalwahl

FW Petershausen wollen Politik ohne Gift

Petershausen - Das Wahlziel der Freien Wähler Petershausen heißt "Sieben plus X plus Bürgermeisteramt"

Zur „wichtigsten Versammlung des Jahres“ hatte der Vorsitzende der Freien Wähler Petershausen Gemeinderat Josef Mittl in Anwesenheit von FW-Kreisvorsitzendem und Schwabhausener Bürgermeister Josef Baumgartner sowie FW-Landratskandidatin Michaela Steiner die Besucher der Nominierungsveranstaltung.

Marcel Fath war schon im April zum Kandidaten fürs Amt des ersten Bürgermeisters gekürt worden. Diesmal ging es im Sportheim Olympia an der Moosfeldstraße um die Gemeinderatsliste. Diese führt natürlich Marcel Fath an. Er wurde einstimmig nominiert wie alle Übrigen auf der Liste. Fath betonte, er wolle seinen Beitrag für eine gute politische Kultur in der Gemeinde leisten, vor allem für fundierte Entscheidungen, die die Bürger mitnehmen. Die Liste sei gut und bunt gemischt, Junge und Alte, Handwerker und Akademiker, Alteingesessene und Zugezogene, Männer und Frauen.

Marcel Fath weiter: „Uns alle eint, dass jede und jeder Einzelne sich für andere, für die Mitbürger einsetzt. Das hält uns zusammen, auch wenn wir vortrefflich anderer Meinung sind. Darin trennt uns nichts von all den anderen, die sich auch um den Gemeinderat bei der Wahl am 16. März bewerben.“ Er betonte, es dürfe nie wieder zu vergifteten Verhältnissen in der politischen Auseinandersetzung wie vor sechs Jahren kommen.

Josef Mittl bemühte sich bei den Wahlzielen spürbar um Realitätssinn: „Sieben plus X plus das Amt des ersten Bürgermeisters.“ Im Gegensatz etwa zur SPD, die durchgehend ihr satzungskonformes Reißverschlussprinzip von Frauen und Männern durchzog, wechselten sich Männer und Frauen bei den FW nur auf den ersten sieben Plätzen ab. Rang zwei belegt FW-Fraktionsvorsitzende Andrea Stang, auf drei folgt Josef Mittl, auf vier Gemeinderätin Margarete Scherbaum aus Zieglberg.

Mit Günther Rapf, Jugendwart und Mitglied des Feuerwehrvorstands folgte auf Platz fünf der erste „Neue“, noch vor der ebenfalls Neuen Inge Dinauer, Architektin und Fachfrau des Bürgerprotestes zur Ortsmittenplanung. Chef-Plakatierer und Neuling Harald Sprattler auf Rang sieben kommt noch vor Energiereferent Dr. Ernst Nold.

Mit Krankenschwester Andrea Heine aus Weißling, dem studierten Philosophen Korbinian Morhart sowie dem diplomierten Handelslehrer und Fachmann für Wirtschaft und Finanzen Wolfgang Zimmerhackl folgen drei Noch-Nicht-Gemeinderäte auf der Liste. Es verwundert, dass Gemeinderat Hans Scherer erst auf Rang zwölf gesetzt ist, unmittelbar vor dem ÖDP-Mitglied Oskar Persch aus Obermarbach, der die Gemeinde nicht nur liebens- sondern auch lebenswerter machen will. Auf Platz 14 steht der selbstständige Gärtnermeister Martin Grandl. Es folgen zwei Zugezogene aus Großstädten: Der 26-jährige Christian Maselka aus München, der allerdings schon seit 1998 in Petershausen lebt, und der stets humorvolle Norbert Themar aus Berlin, der vor 30 Jahren in Germering-Unterpfaffenhofen Grünen-Gründungsmitglied war.

Auf Platz 17 steht mit der studierten Betriebswirtin Susanna Saradeth, die beim Eigenbetrieb der Landeshauptstadt München arbeitet, eine Vertreterin der jungen Generation. Als absoluten „Frischling“ bezeichnete sich Karina Hechtl, Schwiegertochter von David Hechtl, aus Sollern auf Rang 18.

Nicht anwesend waren Hans-Peter Burger (28) und Reinhard Thiel, Mitglied der Blaskapelle.

Ersatzkandidaten sind Christian Richter und Karina Fath, die Frau des Bürgermeisterkandidaten. (rds)

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