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Dorfen muss beim Bahnausbau kämpfen

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Kämpferisch: FW-Chef Hubert Aiwanger in Dorfen. © Weingartner

Dorfen - Einen "bürgerverträglichen" Ausbau der Bahnstrecke München-Mühldorf fordert der FW-Landtagsabgeordnete Hubert Aiwanger. Dorfen müsse dafür kämpfen, sagte er bei einem Auftritt in Dorfen.

Der Bundes- und Landeschef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, hat gestern Nachmittag Wahlkampfhilfe für die Dorfener Überparteiliche Wählergemeinschaft geleistet. In seiner Rede nahm Aiwanger auch Stellung zum zweigleisigen Bahnausbau München – Mühldorf – Freilassing. Der sei dringend nötig aber bisher „ein Trauerspiel“, sagte der FW-Landtagsfraktionsführer.

Der Ausbau müsse entlang der Strecke „bürgerverträglich“ realisiert werden, forderte er. Dazu brauche es in Dorfen als „zukunftsfähige Lösung“ einen nicht höhengleichen B 15-Bahnübergang und eine Trog- oder Tunnellösung. Ohne eine zweite S-Bahn-Stammtrecke in München und dritte Startbahn beim Flughafen sei dafür auch genügend Geld da, sagte der Landtagsabgeordnete.

Aiwanger versprach den Dorfenern, er werde „das Thema in München einspielen“ und einen entsprechenden Antrag stellen, damit Dorfens Problematik im Landtag bekannt werde. Aiwangers Botschaft war eindeutig: Dorfens Bürger und Politiker müssten ihre Forderung „laut und deutlich formulieren“. Sonst entstehe der Eindruck, „die sind dumm genug“, um eine „Billiglösung zu akzeptieren“. FW-Chef Hubert Aiwanger rief auf eine Trog- oder Tunnellösung für Dorfen zu kämpfen. prä

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