Aufklärung tut Not, findet JU-Chef Alex Attensberger (l.): Erstwähler wissen oft nicht genau Bescheid, wie man wählt. Foto: prä

JU-Kreisverband informiert die Jugend: "Wählt, was ihr wollt, aber geht wählen"

St. Wolfgang - Werben, die Bürgerrechte zu nützen. Knapp 30 Erstwähler von insgesamt 320 aus dem Gemeindebereich St. Wolfgang waren am Sonntagvormittag zum Erstwähler-Weißwurstessen des Kreisverbands der Jungen Union (JU) gekommen.

Neben gratis Weißwürsten und frischen Brezn gab es im Schex-Saal vom JU-Kreisvorsitzenden Alexander Attensberger viele Informationen für Erstwähler, wie das eigentliche Wählen bei der Kommunalwahl am 16. März funktioniert.

Tatsächlich hielt sich der junge Funktionär dabei an die versprochene „parteiunabhängige“ Aufklärung. Die Adressen habe die JU für die einmalige Wahlaufklärung „ganz legal offiziell gekauft“, erklärte er.

„Das Wichtigste ist, überhaupt zur Wahl zu gehen“, betonte Attensberger. Die Wahlfreiheit sei eines der wichtigsten Bürgerrechte einer Demokratie. „Wählt, was ihr wollt, aber geht wählen“, appellierte der JU-Chef an alle Jungwähler.

Gewählt werden Bürgermeister und Landrat. Da müsse man nur ein Kreuz machen, während bei den Kreis-, Gemeinde und Stadträten jeder so viele Stimmen vergeben könne, wie das entsprechende Kommunalparlament hat. Man kann dabei etwa eine Partei oder Gruppierung ankreuzen, darf dann aber auch noch einzelne Stimmen - von eins bis drei - quer über den Wahlzettel vergeben. „Wichtig ist, dass es am Ende nicht mehr Stimmen sind, als man vergeben darf.“ Attensberger riet den Erstwählern ohnehin zur Briefwahl, die bei der Gemeinde zu beantragen ist. So könne man zuhause „ohne Druck in der engen Wahlkabine“ die unhandlichen großen Wahlzettel in Ruhe anschauen und sich noch einmal zu den Kandidaten und Parteien „bei den Eltern oder im Internet“ informieren.

Eine Nachfrage der Heimatzeitung unter den Erstwähler am Ende der informativen Veranstaltung ergab, dass der Vortrag „gut“ und die Aufklärung „hilfreich“ gewesen sei. Etwa der Tipp zur Briefwahl.

Hermann Weingartner

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