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Landrats-Wahlkampf: Martin Bengler (SPD) wäre bereit

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Martin Bengler (SPD) hat Interesse an einerKandidatur bekundet.
Martin Bengler (SPD) hat Interesse an einerKandidatur bekundet.

Freising - Noch vor wenigen Wochen konnte man den SPD-Kreisvorsitzenden Peter Warlimont zitieren, dass sich kein Genosse als Kandidat für den Landratsposten anbiete. Inzwischen hat Amtsinhaber Michael Schwaiger (FW) bekanntlich erklärt, er werde nicht mehr antreten. Und jetzt bietet sich doch ein SPD-Bewerber für den Landratsposten an: Martin Bengler (33) aus Langenbach.

Bengler bestätigte dem Freisinger Tagblatt, dass er nach der Absage Schwaigers dem Kreisvorstand der SPD gegenüber sein Interesse bekundet habe. Und die Reaktion Warlimonts sei „zumindest nicht negativ“ gewesen, berichtet der 33-Jährige. Freilich: Die Entscheidung, ob man ihm das Vertrauen ausspreche und ihn gegen Rainer Schneider (FW), Josef Hauner (CSU) und Birgit Mooser-Niefanger (Grüne) in das Rennen um den Chefsessel im Landratsamt schickt, liege am Vorstand und an den Mitgliedern, betont Bengler.

Bengler hat gerade einen Wahlkampf hinter sich: Als Direktkandidat der SPD hatte er sich um einen Sitz im Bezirkstag beworben, war da allerdings nicht erfolgreich. Dennoch: Der Wahlkampf sei eine interessante Erfahrung gewesen. Er habe viele interessante Menschen kennengelernt.

Politik, sagt Bengler, sei für ihn schon immer ein spannendes Thema gewesen. Kein Wunder, war sein Vater Herbert Bengler doch schon einmal Kandidat der Genossen für einen Sitz im Europäischen Parlament. Als Bürgermeister in seiner Heimatgemeinde Langenbach zu kandidieren? Das kam für Bengler überhaupt nicht in Frage. In dem Fall hätte er nämlich gegen seine eigene Chefin im Bauamt der Gemeinde antreten müssen. Denn Langenbachs Bauamtsleiterin Susanne Hoyer tritt als gemeinsame Kandidatin von CSU und FW an, um Nachfolgerin von Josef Brückl (FW) zu werden (wir haben berichtet).

Und deshalb habe er sein Interesse bekundet, für die SPD in den Landratswahlkampf zu ziehen. Freilich erst nach dem Verzicht Michael Schwaigers. Denn mit dem FW-Mann an der Kreisspitze, „hätte ich gut leben können“, sagt der 33-Jährige.

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