Trotz Hochwasser: Vater fährt mit zwei jungen Töchtern mit Schlauchboot auf Isar - es geht böse aus

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Themen zählen, nicht Köpfe

Freising - 51 Seiten „Damit das Wir gewinnt“ und „Gemeinsam für Freising“. Das ist das Wahlprogramm der Freisinger Mitte (FSM). 51 Seiten mit konkreten Zielen und Visionen.

„Dicker als das der Mitbewerber“ sei das Themenheft der FSM, mit dem man in den Kommunalwahlkampf zieht, sagte bei der Präsentation FSM-Vorsitzender Patrick Romer. In neun Blöcken ist von den FSM-Ausschüssen, der Fraktion und dem OB etwas erarbeitet worden, mit dem man ab Mai wieder mit so vielen Vertretern in den Stadtrat einziehen will, wie man einmal hatte, so Fraktionssprecher Hans Hölzl: nämlich acht.

Ausgangspunkt für die Erarbeitung des Wahlprogramms sei laut Katrin Stockheim die Ernennung Freisings zum Oberzentrum gewesen. Das stelle eben auch Anforderungen an die Große Kreisstadt. Zum Beispiel - und das sei eine konkrete Forderung der FSM - die Einrichtung eines 24-Stunden-Kinder-Notfall-Dienstes. Bisher müssten Eltern, deren Kinder außerhalb der Sprechzeiten erkranken, in die Kinderkliniken nach München oder Landshut fahren. Für die 6800 Kinder im Alter bis 15 Jahre allein in der Stadt erarbeite die FSM deshalb gerade in Zusammenarbeit mit den Kinderärzten und dem Klinikum eine Strategie zum Aufbau einer solchen pädiatrischen Notfallversorgung.

Doch es gebe auch „Visionen“ im Wahlprogramm: Beispiel: Den östlichen Parkplatz an der Kammergasse zu einem unterirdischen Parkhaus umbauen und darüber zu einem Stadtpark umgestalten.

Was ab Montag auf der Website der FSM (www.freisinger-mitte.de) nachzulesen ist, umfasst die Themenblöcke Stadtentwicklung, Verkehr, Wirtschaft/Finanzen, Städtische Öffentlichkeitsarbeit/Bürgerbeteiligung, Bildung/Erziehung, Kultur /Tourismus, Religion/interkulturelle Kommunikation, Soziales und Freizeit/Naherholung/Sport. Was da an Zielen und Visionen aufgeführt sei, werde, so Hölzl, von allen Kandidaten vertreten.

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