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Soforthilfe vom Freistaat für Busunternehmen

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Von: Charlotte Borst

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Ein Regionalbus der MVV.
Ein Regionalbus der MVV. © MVV

Für Busunternehmen gibt es Geld vom Freistaat - allerdings mit einer Schlechterstellung für den Landkreis München.

Landkreis – Die Busunternehmen und Aufgabenträger im öffentlichen Personennahverkehr rufen aufgrund der stark gestiegenen Spritpreise nach Entlastung. Nun hat Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter eine einmalige Soforthilfe von 10 Millionen Euro zugesagt. Diese Entscheidung begrüßt auch Landrat Christoph Göbel (CSU).

Nur steckt die Tücke im Detail

Nur steckt die Tücke im Detail: Die Planungsregion 14, der neben der Landeshauptstadt die Landkreise Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech, München und Starnberg angehören, soll nur eine Soforthilfe von einer Million Euro erhalten. Das sind 34 Cent je Einwohner. Die restlichen neun Millionen werden auf die übrigen Regionen Bayerns verteilt, die damit 87 Cent je Einwohner erhalten.

Christoph Göbel schickt Verkehrsminister Bernreiter Schreiben

Christoph Göbel fordert Verkehrsminister Bernreiter in einem Schreiben auf, Nachbesserungen vorzunehmen und die Regionen gleich zu behandeln. Die einseitige, erhebliche Schlechterstellung der Landkreise rund um München sei nicht hinnehmbar und nach Einschätzung Göbels rechtlich nicht vertretbar: Im bundesweiten Vergleich würden die Landkreise der Region 14 weit überdurchschnittliche Pendlerbewegungen und weit höhere Belastungen schultern als andere öffentliche Aufgabenträger im ÖPNV. „Dabei gibt es auch bei uns gleichermaßen ländliche Räume, die wir nur über Busverkehre an den ÖPNV anbinden können.“

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