Die Stadt verlängert den Vertrag mit dem KJ für den FuKK. Foto: Andreas Leder
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Die Stadt verlängert den Vertrag mit dem KJ für den FuKK.

FuKK bekommt mehr Spielraum bei der Überschussplanung

„Gute Jugendarbeit“: Stadt Miesbach verlängert FuKK-Vertrag mit dem KJR

  • Dieter Dorby
    vonDieter Dorby
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Die Stadt Miesbach hat ihren Betriebsträgervertrag mit dem Kreisjugendring (KJR) um weitere drei Jahre verlängert. Die neue Vereinbarung für den Freizeit- und Kulturkeller (FuKK) gilt vom 1. Januar 2021 und läuft bis zum 31. Dezember 2023.

Miesbach – Der Vertrag wurde in seiner Grundfassung im Januar 2006 geschlossen und zwischenzeitlich fünfmal aktualisiert. In die aktuell sechste Fassung wurde auch der derzeitige Stellenschlüssel übernommen. Der war im August 2019 festgelegt worden und sieht vor, dass der KJR maximal zwei Planstellen für pädagogisches Personal gemäß des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes besetzen darf. Die Stadt hat diese beiden Stellen bislang mit 146 200 Euro bezuschusst. Für die nächsten drei Jahre steigen hier die Kosten um 7841 Euro auf insgesamt 154 041 Euro.

Neu ist, dass nicht verbrauchte Haushaltsmittel zweckgebunden zur Deckung der Ausgaben der Jugendfreizeitstätte in das neue Haushaltsjahr übertragen werden. Am Ende der Vertragslaufzeit, also 2023, fließen sie in die neuen Verhandlungen mit ein. Kommt kein neuer Vertrag zustande, wird das nicht verwendete Geld zurück an die Stadt gezahlt.

Bei der Beratung im Stadtrat befürwortete Bürgermeister Gerhard Braunmiller (CSU) die Fortsetzung des Vertrags zu diesen Bedingungen. Der KJR leiste mit dem FuKK eine „wichtige Aufgabe zur Prävention“. Die Kostensteigerung orientiert sich laut Kämmerer Josef Schäffler am kalkulierbaren Anstieg der Personalkosten.

Auch Jugendreferent Christian Mittermaier (CSU) sprach sich für eine Fortsetzung aus. Das FuKK leiste eine gute offene Jugendarbeit. Diese sei schwer planbar und komplex, jedoch könne man auf diesem Weg viele Jugendliche erreichen. Die Verlängerung des Vertrags um weitere drei Jahre wurde ohne Gegenstimme angenommen.

(ddy)

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