Weitere Fahrzeuge ab Montag im Einsatz

Volle Fahrt zur Schule: Kreis schickt mehr Busse

Der Landkreis lässt ab Montag mehr Busse fahren, damit Schüler nicht zu gedrängt zur Schule gebracht werden müssen. Weitere Verbesserungen sind wahrscheinlich.

Landkreis – Ab Montag setzt der Landkreis auf mehreren Linien Verstärkerbusse ein, damit sich Schüler morgens nicht zu sehr in den Bussen drängeln und so die Hygienevorschriften nicht einhalten können. Die ersten Tage nach Schulbeginn hatte der Kreis die Lage genau beobachtet und festgestellt, dass einige Busse zu voll sind.

Weitere Busse fahren:

■  Linie 924 um 7.10 Uhr ab Seefeld-Hechendorf zur S 8 zur Realschule Herrsching und zum Gymnasium Gilching. Das Landratsamt weist darauf hin, dass die Schüler zur weiteren Entlastung der Linie auch den 20-Minuten-Takt der Linie nutzen sollen und, sofern möglich, einen Bus früher, also um 6.53 Uhr, zur S-Bahn fahren können.

■  Linie 921V um 13.14 Uhr ab Gilching Gymnasium nach Inning, Marktplatz.

■  Linie 928V um 7 Uhr ab S-Bahnhof Weßling zur Realschule Herrsching und um 13.15 Uhr vom Gymnasium Gilching nach Breitbrunn.

■  Linie 968 um 7.07 Uhr ab Planegg (S) West zum Schulzentrum Gauting.

 Linie 936 um 7.05 Uhr ab Fürstenried West zum Schulzentrum Gauting.

Es gibt aber noch weitere Änderungen, wie das Landratsamt bekannt gab. Die Schülerfahrt auf der Linie 966 um 7.32 Uhr ab Erlenweg in Krailling zum Schulzentrum Gauting wird bereits ab Montag fahren und nicht wie im Fahrplan dargestellt erst ab 1. Oktober. Zur Verstärkung der Linie 921V um 7.21 Uhr ab Inning/Marktplatz zum Gymnasium Gilching laufen bereits Gespräche mit dem Verkehrsunternehmen – ebenso für die Linien 975, 961 und 904.

Die Auslastung der Busse wird laufend überwacht, es gibt aber nur wenige zusätzliche Busse und Fahrer. In den Bussen gilt Maskenpflicht; wer sich nicht daran hält, bekommt Ärger.

In den Bussen selbst befinden sich laut Landkreis Hinweisplakate, die die Fahrgäste über die geltenden Verhaltensregeln in Fahrzeugen aufklären, wie beispielsweise das Tragen des Mund- und Nasenschutzes. Sollten diese Vorgaben nicht eingehalten werden, werden Durchsagen durchgeführt, die auf diese Verhaltensregeln hinweisen. Zudem sind die Busfahrer angehalten, bei Verstößen von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen. Das Fahrpersonal ist mit ausreichend Hygienetüchern und Desinfektionsmittel ausgestattet worden. Bodenmarkierungen im Eingangsbereich sollen das Einhalten der Abstandsregelungen beim Einsteigen erleichtern. Soweit fahrplantechnisch möglich, werde dafür gesorgt, dass die Busse an ihren Endhaltestellen gelüftet werden. Die Busse werden täglich einem intensiven Reinigungsprozess zum vorbeugenden Infektionsschutz unterzogen, deren Fokus besonders auf Berührungsflächen wie Handgriffe oder Schlaufen liegt.

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