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VfL Kaufering jetzt Tabellendritter

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Von: Thomas Ernstberger

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VfL Kaufering Schwabbauer
Seit Wochen in bestechender Form: Kauferings Fabi Schwabbauer (Mitte). © Ernstberger

Kaufering – Dieser Aufsteiger sorgt in der neuen Liga weiter für Furore. Fußball-Landesligist VfL Kaufering ist nach dem 2:1 beim SV Mering Tabellendritter hinter den hoch gehandelten Teams vom FC Ehekirchen und dem 1. FC Sonthofen. 

„Ein Viertel der Saison ist rum. Wir sind vorne mit dabei, haben 15 Punkte und sind jetzt sechs Spiele am Stück ohne Niederlage – ein Riesenkompliment an meine Mannschaft“, sagt Trainer Ben Enthart. Und er fügt dazu: „Am meisten freut mich, dass wir immer mithalten und alle Spiele offen gestalten konnten.“

Wie auch am Samstag in Mering, einer gestandenen Landesliga-Mannschaft, die die vergangene Saison immerhin auf Platz sechs beendete. Im Regen und bei endlich mal wieder angenehmen Fußball-Temperaturen hatten die Kauferinger von Beginn an mehr vom Spiel. Und wurden mit dem 1:0 in der 19. Minute belohnt.

Marcel Lex erkämpfte sich den Ball und schloss seinen Alleingang mit dem Führungstreffer ab. Das war der Saisontreffer Nummer vier des VfL-Zahnarztes. Enthart: „Jetzt wachte Mering auf“ – und glich nach einem Freistoß von Spielgestalter Dominik Schön durch Jona Köhler aus (38.). Aber Kaufering hat ja nicht nur Lex, sondern auch seinen „Boni“. Sekunden vor dem Pausenpfiff ließ Sebastian Bonfert „in seiner unnachahmlichen Art“, wie Enthart sagt, zwei Meringer im 16er aussteigen und verwandelte zur 2:1-Führung. Sein drittes Tor in der laufenden Spielzeit feierte er mit dem „Diver“.

Ein offenes Spiel nach der Pause. Lex hätte nach einem Konter auf 3:1 erhöhen können, schoss aber übers Tor. So musste bis zum Schluss um die drei Punkte gezittert werden, ganz besonders in der letzten Minute, als sich bei einem Freistoß der Meringer alle 22 Akteure inklusive SV-Keeper im VfL-Strafraum versammelt hatten. Aber die Kauferinger überstanden auch diese Situation und durften ihren vierten Landesliga-Sieg feiern. „Das war verdient, weil wir die bessere Spielanlage hatten“, lautete Entharts Fazit.

Übrigens: Mittelfeldspieler Daniel Neuhaus nahm vor der Partie „Nachhilfe-Unterricht“ der ganz besonderen Art: Er drückte seinem jüngeren Bruder Flo am Freitagabend in Mönchengladbach beim 1:0 gegen Hertha BSC die Daumen.

Am Sonntag (17 Uhr) erwartet die Kauferinger ein ganz dicker Brocken. Sie müssen bei Tabellenführer FC Ehekirchen antreten. Erster gegen Dritter, ein Spitzenspiel am neunten Spieltag, und der VfL ist dabei. Das hätte vor der Saison wohl keiner geglaubt.

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