Zerbeultes Auto nach Unfall.
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Eine 39-jährige Fahrerin fuhr mit dem Auto frontal gegen einen Baum. Die kleine Tochter erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Gegen Baum gerast

Vierjährige aus dem Landkreis Landsberg stirbt nach Autounfall

Landkreis – Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich Samstagfrüh auf der B2 bei Garmisch-Partenkirchen ereignet: Eine Familie aus dem Landkreis Landsberg prallte mit ihrem Auto gegen einen Baum am Straßenrand. Die jüngere Tochter (4) überlebte die schweren Verletzungen nicht.

Eine Familie aus dem Landkreis Landsberg hatte ihren Sommer-Urlaub in Italien verbracht. Ihre Rückfahrt zum Ferienende führte sie über Mittenwald in Richtung Garmisch-Partenkirchen. Die 39-jährige Mutter saß am Steuer des Nissan SUV, als sie gegen 6 Uhr kurz nach Kaltenbrunn auf Höhe der Abzweigung Schlattan/Höfle rechts von der Fahrbahn abkam. Laut Polizei „aus bislang ungeklärten Umständen“.

Der Aufprall an einem Baum hat dramatische Folgen: Alle vier Insassen erleiden schwere Verletzungen. Rettungswagen bringen die Eltern und die beiden Töchter, acht und vier Jahre alt, in umliegende Krankenhäuser. Die Vierjährige ist jedoch so schlimm verletzt, dass die Ärzte sie nicht retten können. Sie stirbt im Krankenhaus. Zum Gesundheitszustand der Eltern und der Schwester kam gestern aus der Polizeiinspektion in Garmisch-Partenkirchen eine hoffnungsvolle Nachricht. „Alle drein sind inzwischen außer Lebensgefahr“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Zur möglichen Unfallursache gebe es noch keinerlei Erkenntnisse. „Derzeit wird ermittelt.“ Wo das vierjährige Mädchen im Wagen saß und ob die vier Insassen angeschnallt waren, sei Gegenstand der Ermittlungen. Die Stelle, an der sich Samstagfrüh das Unglück auf leicht feuchter Fahrbahn ereignet hat, gelte jedenfalls nicht als Unfallschwerpunkt. „Es ist überhaupt keine gefährliche Strecke“, befand der Polizeisprecher.

Für die Unfallaufnahme wurde die Bundesstraße 2 zwischen Kaltenbrunn und Garmisch-Partenkirchen für mehrere Stunden zum Teil gesperrt, es kam zu längeren Staus.

Quelle: Kreisbote

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